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Die Lehrer von morgen

Sprachen im Rheinland

Eigentlich sollte ich gerade keinen Blogartikel schreiben, sondern meine Hausarbeit. Ich habe zwar schon einiges an Vorarbeit geleistet, aber in den nächsten zwei Wochen viele Termine, sodass es schwierig werden könnte, alles fertig zu bekommen.
Das Thema ist eigentlich ziemlich interessant: Im Seminar „Sprachen im Rheinland“ besprachen wir erst viele Studien, die im Kontext der Dialektforschung schon durchgeführt wurden, anschließend mussten wir selbst eine kleine Studie organisieren und auswerten. Meine Projektpartnerin und ich entschieden uns dabei für einen Vergleich der Mental Maps von Personen verschiedener Herkunft. Mental Maps sind die mentalen Karten, die sogenannte linguistische Laien, also Personen ohne sprachwissenschaftliche Vorkenntnisse, von der deutschen Dialektlandschaft im Kopf haben. Dafür ließen wir zwei Schülergruppen – den Deutsch-LK vom kleinen Bruder meines Freundes und zwei Oberstufenkurse von der Schule im Lippischen Kreis, an der ein Freund meiner Projektpartnerin sein Referendariat macht – auf Deutschlandkarten einzeichnen, welche Dialekte sie kannten und wo sich diese befanden. Anschließend verglichen wir, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede sich ergaben und inwiefern das mit dem Forschungsstand übereinstimmte.
Für meine Hausarbeit habe ich den Fragebogen, den wir für unsere Untersuchung nutzten, ein bisschen geändert und ihn allen Mitgliedern der Mathefachschaft sowie ein paar weiteren Mathestudierenden zum Ausfüllen vorgelegt. Ich möchte jetzt untersuchen, inwiefern sich die Mental Maps von im Rheinland aufgewachsenen und zugezogenen Mathestudierenden unterscheiden. Eigentlich habe ich total viel Lust darauf – allerdings im Wesentlichen auf die Auswertung, die mir wohl ähnlich wie beim Projekt sehr viel Spaß machen wird und dementsprechend schnell erledigt sein wird. Der Theorieteil schreibt sich allerdings leider nicht von alleine, weswegen ich noch einige Schichten in der Bibliothek einlegen werden muss.

Autor: Janna  |  Rubrik: orientieren  |  Sep 25, 2019

Die Lehrer von morgen

Sonderpädagogisches Handlungsfeld

Heute möchte ich euch von einem Baustein meines Referendariats erzählen, um den aktuell die meisten meiner Gedanken kreisen: dem sonderpädagogischen Handlungsfeld (SPH). Zum Beruf der Sonderpädagogin gehören neben dem Unterricht auch z.B. die Frühförderung, der sonderpädagogische Dienst oder die Inklusion. Mit einem dieser Handlungsfelder sollen wir auch bereits in der Ausbildung unsere ersten Erfahrungen sammeln. Ich darf dafür ganz alleine ein Projekt in der Frühförderung durchführen.
Ich kooperiere mit einer Kindertageseinrichtung, in der ich einen Elternworkshop anbieten möchte. Wir treffen uns dafür wöchentlich nachmittags und ich gebe Tipps, wie die Eltern zum erfolgreichen Spracherwerb ihres Kindes noch besser beitragen können. Da die Eltern die meiste Zeit mit ihrem Kind verbringen, ist es sinnvoll, ihnen Tipps an die Hand zu geben, die sie im Alltag umsetzen können. Andererseits ist Elternarbeit aber auch immer eine schwierige Angelegenheit: Die Eltern müssen dazu bereit sein und sie müssen sich Zeit dafür nehmen können. Viele haben mir deshalb von so einem Projekt abgeraten und gesagt, es sei einfacher, mit den Kindern zu arbeiten – die seien ja schließlich sowieso im Kindergarten und ich müsse sie nur aus ihrer Gruppe herausnehmen für eine Fördereinheit. Ich habe mich davon aber nicht unterkriegen lassen und wollte es unbedingt ausprobieren! Sieben Mütter haben sich nun zu meinem Workshop angemeldet und ich habe sechs Termine mit ihnen angesetzt. Ob ich tatsächlich ein ganzes Schuljahr mit diesen Elternkursen gestalten kann, bleibt fraglich. Dafür müssten sich demnächst wieder neue Eltern anmelden, mit denen ich dann einen zweiten Durchlauf starten kann, oder meine sieben Teilnehmerinnen müssten großes Interesse daran haben, die Gruppe noch fortzuführen. Im Notfall kann ich aber immer noch meinen Plan wechseln und die zwei Wochenstunden in die Arbeit mit den Kindern dieser Eltern stecken.
Nun bin ich aber erst einmal total gespannt, wie es laufen wird! Ich hoffe sehr, dass ich den Müttern ein paar Ängste nehmen und ihnen Hilfen mit an die Hand geben kann, dass wir eine angenehme Gruppenatmosphäre schaffen können, in der jede einen Platz für ihre Sorgen und Gedanken findet und wir uns gegenseitig bestärken und voneinander lernen können. Dabei halte ich euch gerne auf dem Laufenden!

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Sep 24, 2019

Die Lehrer von morgen

Kerwa is!

Alljährig im September findet in meiner Heimat die Kirchweih statt. Es ist ein relativ groß aufgezogenes Fest, das in erster Linie von ehrenamtlichen Helfern gestemmt wird. Die Kirchweih findet von Donnerstag bis Montag statt. Die Einnahmen erhält der Sportverein, der die Veranstaltung organisiert.
Dieses Jahr wurde der Verein vor eine große Hürde gestellt, denn die jahrelangen Seniorköchinnen traten kürzer. Unsere Kirchweih ist bekannt für ihre schmackhaften Gerichte, die die älteren Damen in der Küche zauberten. Viele aus der Umgebung kommen aufgrund des leckeren Essens. Es stellte sich als schwierig heraus, die Köchinnen zu ersetzten. Die jüngere Generation ist zum einen im Beruf eingespannt und zum anderen bedarf es viel Engagement, sich das komplette Wochenende in die Küche zu stellen und mitanzupacken. Heutzutage gibt es wenige, die sich das „antun“. Dennoch waren wir nicht gezwungen einen externen Caterer von außen zu bestellen, weil sich doch noch ein paar engagierte Frauen fanden. Ihnen war anfangs etwas mulmig zumute, dennoch funktionierte alles glänzend und die Gäste waren zufrieden.
Auch musikalisch war die Kerwa ein Event. Freitags spielte eine Band namens „Shitstorm“, deren Mitglieder teilweise selbst im Sportverein kicken. Samstag hatte die Blaskapelle ihren Auftritt. Ich selbst brachte mich ebenfalls ein: Ich arbeitete im Service und backte einen Kuchen. Es hat mir Spaß gemacht unter die Leute zu kommen und mich wieder mit dem einen oder anderen zu unterhalten. Dadurch, dass ich oft in Würzburg bin, sehe ich meine Gemeinde seltener, was mir an der Kirchweih die Chance gibt, mich unter die Leute zu mischen. Alles in allem war die Kirchweih ein voller Erfolg!

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Sep 19, 2019
Autor: Eva
Rubrik: studium
Sep 19, 2019