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Die Lehrer von morgen

New York - 2

An unserem zweiten Tag in New York waren wir auf dem Weg zum Empire State Building. Als wir allerdings in der 5th Avenue ankamen, sahen wir einen riesigen Victoria’s-Secret-Laden – ich musste einfach hinein! Nach längerer Zeit verließen wir das traumhafte, rosafarbene Gebäude und steuerten unser eigentliches Ziel an, das Empire State Building. Wir mussten eine geschlagene Stunde anstehen, um endlich in den 86. Stock fahren zu können, doch für die gigantische Aussicht hat sich das gelohnt! Die Hochhäuser ragen in den Himmel, große Firmen werben mit ihren Labeln auf den Betonblöcken und unzählige Straßen ziehen sich zwischen ihnen hindurch. Feuerwehren und Polizeiautos waren zu hören, überall ein gewaltiger Lärm und viele Menschen. Wir sahen nur wenige Grünflächen – einzig der Central Park inmitten der Stadt.
Um etwas Entspannung zu finden, flüchteten wir dorthin. Wir mieteten Fahrräder und fuhren die Radwege entlang. Zig Eichhörnchen suchten nach Nahrung, Vögel zwitscherten und viele Jogger waren zu sehen. Der Gedanke, gerade im Central Park Fahrrad zu fahren, war toll – nie hätte ich mir erträumen können, einmal in einem der berühmtesten Parks der Welt zu sein! Luxushotels und Unternehmen wie Gucci umrahmen die große Grünfläche, dementsprechend suchten wir vergebens nach einem günstigen Sandwich. Hungrig gaben wir die Fahrräder zurück und fuhren zum Hotel. Dort gab es im Erdgeschoss ein kleines Restaurant. Den Abend ließen wir gemütlich mit einem Happen zu Essen und einem Cocktail ausklingen.
Am dritten Tag besuchten wir die Brooklyn Bridge, Little Italy und Chinatown. Es war amüsant, wir befanden uns in New York, aber irgendwie auch in China – Schriftzeichen, Drachen und goldene Buddhas markierten die Straßen. Wir genossen ein asiatisches Gericht und holten uns für 5 Dollar eine Kugel Eis in Little Italy. Den weiteren Tag verbrachten wir in Williamsburg, ein Viertel mit kleinen Kneipen. Eine davon hieß „Fette Sau“. Dort wurden nicht nur selbst gebrautes Bier, sondern auch Haxen und Keulen verkauft. Müde und mit schweren Beinen fielen wir am späten Abend ins Bett. Es war wieder ein ereignisreicher Tag!

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  May 5, 2017
Autor: Eva
Rubrik: studium
May 5, 2017

Die Lehrer von morgen

Die Sache mit den Nebenjobs

Ich habe aktuell einen Nebenjob in einem Schmuckladen, der mir sehr gut gefällt. Trotzdem plane ich, zu kündigen. Das tut auf der einen Seite sehr weh, andererseits geht es mir viel besser, seit ich diesen Entschluss gefasst habe.
Eigentlich fing alles damit an, dass ich mit einer Freundin Urlaub gebucht habe. Drei Wochen Bali im Sommer. Das ist finanziell gesehen schon eine krasse Entscheidung, aber es fühlt sich gut und richtig an und bis dahin kann man ja auch noch ein bisschen sparen. Das Ganze hatte für mich aber gleich noch einen Haken: Was mache ich mit meinem Job?
Ich habe im halben Jahr zwölf Urlaubstage, das sind im Verkauf zwei Wochen; drei Wochen Urlaub gehen eigentlich nicht. Meine Chefin ist aber kein Unmensch und kann mich mal eine Woche nicht einplanen, ohne dass ich Urlaub beantragt habe, quasi unbezahlter Urlaub. Als sich aber noch andere Termine ungeschickt an die drei Wochen Bali angehängt haben und es plötzlich eher nach fünf Wochen Fehlen am Stück aussah, bekam ich ein schlechtes Gewissen. Das ist natürlich eine besondere Situation, so geht es mir nicht in allen Semesterferien. Trotzdem möchte ich mich nicht schlecht dafür fühlen, meine Ferien mit schönen Aktivitäten zu verplanen.
Dazu kam noch, dass ich während meines Praktikums in Tübingen an den Samstagen nach Ludwigsburg gefahren bin, um dort zu arbeiten. Meine Chefin hätte das gerne anders geregelt, aber es war nicht möglich, da auch die anderen studentischen Aushilfen viel unterwegs waren. So konnte ich nur an einem statt an zwei Tagen in der Woche arbeiten.
Genau davor habe ich auch im Sommer Angst – wenn ich ohnehin schon so viel unterwegs bin, brauche ich die Zeit, die ich in Ludwigsburg bin, um meine Hausarbeiten zu schreiben. In dieser Zeit möchte ich nicht noch mehr als üblich arbeiten, um mein langes Fehlen wieder auszugleichen. Aber genau das würde passieren, wenn ich jetzt zu meiner Chefin gehen würde und um fünf Wochen Auszeit bitten: Dann hätte ich wieder ein schlechtes Gewissen. Mit der Entscheidung, nur noch bis Juli zu arbeiten und im August und September keinen Nebenjob zu haben, bin ich ziemlich glücklich. Vielleicht finde ich ab Oktober etwas anderes, das sich gut mit der Endphase meines Studiums vereinbaren lässt.

Autor: Hannah  |  Rubrik: studium  |  Apr 27, 2017
Autor: Hannah
Rubrik: studium
Apr 27, 2017

Die Lehrer von morgen

New York - 1

Vergangene Woche besuchte ich die Weltstadt New York! Es war mein erster Flug überhaupt. Nach zahlreichen Passkontrollen, durften wir endlich zum Flugzeug passieren. Mit zittrigen Knien betrat ich diesen riesigen Vogel und nahm einen Platz am Fenster ein. Ich checkte das Unterhaltungsprogramm und machte es mir bequem. Es war wahnsinnig aufregend, den Start und die Turbulenzen mitzuerleben. Acht Stunden sollte die Reise über den Atlantik dauern.
Als wir endlich ankamen, prasselten die Eindrücke nur so auf mich ein – ich war auf einem anderen Kontinent, in einer ganz neuen Welt. Viele unterschiedliche Menschen fielen mir ins Auge. Während unseres Aufenthalts wohnten wir im Financial District, direkt neben der 09/11-Gedenkstätte. Als erstes suchten wir uns ein klassisches amerikanisches Burger-Restaurant und genossen einen köstlichen „Bacon Burger“ mit Pommes. Erschöpft begaben wir uns wieder ins Hotel, um uns Kraft für den nächsten Tag zu tanken.
Geplant war die Besichtigung der Freiheitsstatue und des Times Squares. Am Hafen kauften wir ein Ticket zur Freiheitsstatue und fuhren zur Ellis Island. Es war atemberaubend, endlich einmal selbst vor dieser Skulptur zu stehen und sie genau betrachten zu können. Auf Ellis Island besuchten wir zudem das Einwanderermuseum, das zahlreiche kleine Geschichten der Immigranten enthielt. Es hat sich wirklich gelohnt, diesen kleinen Trip zu machen, trotz der Touristenmassen!
Zurück auf dem Festland suchten wir uns eine Subway Station. Zum Glück hatten wir einen Stadtführer dabei, der eine Stadtkarte mit Standorten der Stationen beinhaltete. In der Subway war immer einiges los, sogar ein Unterhaltungsprogramm war geboten, denn Musiker wollten sich während der Fahrt ein paar Dollar dazuverdienen und musizierten in einem Wagon. Begeistert klatschten wir mit!
Am Time Square angekommen wurden wir von Werbetafeln umringt. Unmengen an Menschen tummelten sich an diesem Platz. Schausteller und Streetdancer zogen die Blicke auf sich. Als wir den Heimweg antraten, wollten wir ein Stück laufen, um die hohen Bauten zu mustern. Allerdings fuhr dann keine Subway mehr und wir liefen eine gute Stunde zum Hotel – die Füße brannten! Dennoch waren wir gespannt, was der nächste Tag bringen würde.

Autor: Eva  |  Rubrik: studium  |  Apr 27, 2017
Autor: Eva
Rubrik: studium
Apr 27, 2017