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Mit dem Fahhrad druch Afrika

Starker Nordwind

Autor:
Benny

Rubrik:
auszeit nach dem abi

04.04.2008

Je weiter wir in den Süden kommen, desto mehr nimmt die Bevölkerungsdichte zu und auch der Verkehr auf der Straße. Dies führt aber auch dazu, dass die Piste immer besser wird und schließlich ab Dongola bis Khartoum asphaltiert ist. Mit dem immer noch anhaltenden starken Nordwind, der mir seit Kairo treu ist, kommen wir gut voran und fahren ohne große Anstrengung jeden Tag über 150 Kilometer bis nach Khartoum.

In Khartoum folge ich der Einladung in den Deutschen Club und genieße hier den Pool und den Garten. Auch wenn ich in den ersten Tagen von den Annehmlichkeiten nicht so viel nutzen kann, da ich von früh bis zum Nachmittag auf den Botschaften meiner nächsten Reiseländer verbringe, ist es schön, sich am Abend in Ruhe in einen Garten zu setzten.

Nach fünf Tagen in Khartoum habe ich das Nötigste besorgt: ein Visum für den Jemen und eines für Äthiopien. Das Vorhaben, ein Transitvisum für Saudi Arabien zu bekommen, ist an den wahllosen Öffnungszeiten gescheitert. Nach drei Tagen sinnlosem Warten vor einer verschlossenen Tür, die sich nach zwei bis vier Stunden nur kurz öffnete, damit ein Araber den Wartenden mitteilen konnte: „Heute kein Visum! Kommt morgen wieder!" habe ich aufgegeben und bin in Richtung Port Sudan aufgebrochen um dort mein Glück zu versuchen, ein Schiff zu finden, welches mich in den Jemen bringen könnte.

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