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Mit dem Fahrrad durch Afrika

Queen Elizabeth Park

Autor:
Benny

Rubrik:
auszeit nach dem abi

22.08.2008

In den nächsten Tagen fuhren wir mit dem Fahrrad in den Westen des Landes. Die Menschen am Straßenrand jubelten uns begeistert zu, Kinder ließen Steine fallen, die sie in den Händen hielten, um uns zuzuwinken und niemand versuchte etwas vom Fahrrad zu stehlen. Nur ganz vereinzelt hörten wir mal ein: „Give me money!" Aber dies blieb fast die absolute Ausnahme. Die Landschaft war wunderschön grün und relativ hügelig. Ebene Strecken suchten wir vergebens und so fuhren wir nur bergauf und bergab. Die einzige Gefahr ging von den großen Überlandbussen aus. Sobald ich einen in meinem Rückspiegel erblickte oder nur hörte, hieß es die Straße zu verlassen. Mit relativ hoher Geschwindigkeit brettern sie durch die Landschaft und scheinen manchmal richtiggehend um die Kurven zu driften. Auf den Heckscheiben kann man dann so schöne Sprüche lesen, wie: „God is my Provider!" oder „In God we trust!" Oh ja, dieser Glaube ist sehr wichtig für die Insassen!

Ein absolutes Highlight war die Fahrt durch den Queen Elizabeth Park. Dieser Nationalpark gehört zu den wenigen Afrikas, in dem es erlaubt ist, mit dem Fahrrad durchzufahren. Von der Straße aus konnten wir die verschiedensten Tiere beobachten: Elefanten, Nilpferde, Büffel, Gazellen, Antilopen, Warzenschweine und einige mehr. Beim Verlassen des Parks sahen wir auf einmal, keine 10 Meter von uns entfernt zwei Elefanten, die die Blätter von den angrenzenden Bäumen aßen. Wir fuhren ohne große Aufmerksamkeit zu verbreiten einfach weiter und so fühlten sich die beiden ungestört und ließen uns in Frieden.

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