interaktiv

Mit dem Fahrrad durch Afrika

Zum Frühstück Fuhl und Addis

Autor:
Benny

Rubrik:
auszeit nach dem abi

31.03.2008

Nach ca. 100 Kilometern erreichen wir die erste Oase und werden von den Sudanesen freundlich empfangen. Zu Essen gibt es Fuhl und Addis. Fuhl ist eine Bohnenpampe, die mit Brot gegessen wird und Addis ist eine Art Erbsensuppe, in der altes Brot aufgelöst wird und die auch mit Brot gegessen wird. Dies ist unser Lieblingsfrühstück geworden. Dazu gibt es Tee und kalte Pepsi aus der Gefriertruhe. In der Oase können wir auch unsere Wasservorräte wieder auffüllen. In großen Tonkrügen finden wir eine trübe Brühe. Andere Radfahrer haben davon schon geschrieben und gemeint, die grau braune Flüssigkeit wäre trinkbar und aufbereitet. Wir fragen doch mal nach und die Antwort kommt prompt und direkt: „River!" Mein Vater hat mich vorher noch gewarnt: „Dass Du mir ja nicht im Nil schwimmst!" „Nein, Papa, das ganz bestimmt nicht, ich trinke das Wasser nur!" Zur Vorsicht geben wir Micropur bei und füllen so unsere Flaschen wieder auf. Nach einiger Zeit haben wir feine Unterschiede in der Wasserqualität herausgefunden. Es gibt drei Unterteilungen: „Lemon-juice", „Mango-juice" und „Kakao". Vom Kakao haben wir die Finger gelassen und ihn nicht einmal zum Waschen benutzt - wir wollen schließlich sauberer werden.

In den Nächten zelten wir in der Wüste und genießen die Einsamkeit und Ruhe. Nur ein paar Meter von der Piste entfernt schlagen wir unsere Zelte auf. Der Kocher wird angeschmissen und es gibt Tee und Nudelsuppe.

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