interaktiv

Mit dem Fahrrad durch Afrika

Übernachtungen

Autor:
Benny

Rubrik:
auszeit nach dem abi

09.06.2008

Oft werde ich gefragt, wo ich denn auf meiner Reise übernachte. Ich probiere dies einmal anhand der Fahrtage von Djibouti nach Äthiopien näher zu erläutern.

Noch rechtzeitig bevor es dunkel wurde, versorgten wir, Kenny und ich, uns in einem Truckstop am Wegesrand mit genügend Wasser für die Nacht. Ich füllte meine beiden 2 Liter Wasserflaschen und einen 4 Liter Wassersack auf. Danach machten wir uns bei anhaltendem Nieselregen wieder auf den Weg. Sobald es dunkel genug war und wir nicht mehr gut gesehen werden konnten, suchten wir uns einen geeigneten Schlafplatz. Da Djibouti nicht sehr dicht besiedelt ist, fanden wir direkt neben der Straße, hinter ein paar Büschen einen geeigneten Zeltplatz. Die Zelte waren schnell aufgestellt und das Kochen im Zelt konnte beginnen. Es gab eine leckere chinesische Nudelsuppe. Am nächsten Morgen starteten wir nach einer guten Portion Porridge (in Wasser gekochte Haferflocken mit Zucker und einer Banane) in den Tag.

Am zweiten Tag hatte es aufgehört zu regnen. Diesmal fanden wir einen geeigneten Schlafplatz unter der Straße. Häufig werden Straßen von größeren und kleineren Wasserdurchlässen untertunnelt. Diese eignen sich, wenn sie trocken sind, hervorragend zum Übernachten. Das Fahrrad und das Gepäck verschwanden unter der Straße und wir legten uns einfach auf unseren Isomatten daneben. Von der Straße aus konnten wir nicht gesehen werden und da wir uns in einem kleinen Graben befanden, strahlte das Licht auch nicht in die Ferne. Zu Essen gab es diesmal Nudeln mit Gemüse. Das Frühstück blieb unverändert.

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