interaktiv

Mit dem Fahrrad durch Afrika

Knocking on Heavens Door

Autor:
Benny

Rubrik:
auszeit nach dem abi

25.09.2008

Die Straßen in Tanzania sind zwar nicht stark frequentiert, aber die Busse und Trucks, die diese befahren sind höllisch gefährlich. Hier regiert ganz klar das Recht des Stärkeren. Fußgänger haben gar keine Rechte und müssen sogar vor den Radfahrern zurückweichen. Radfahrer haben schlechte Karten bei allen motorisierten Verkehrsteilnehmern, nur die Busse und Trucks haben Narrenfreiheit und schicken auch so manchen PKW in den Straßengraben. Die Fahrer bekunden zwar immer mit Aufschriften, dass sie an einen Gott glauben, aber dem kann unmöglich so sein. Aufschriften, wie „In God we trust" und „God is able" sollten lieber geändert werden in „Knocking on Heavens Door!" oder „The Heaven is near!"

Den ganzen Tag beobachte ich mit einem Auge meinen Rückspiegel und bei einem sich mir nähernden Fahrzeug muss ich zusehen, dass ich die Straße verlasse. Dass ein Bus für ein schwächeres Fahrzeug bremst habe ich nicht gesehen. Zum Glück hält sich aber der Verkehr in Grenzen und die Busse starten immer gegen sechs Uhr in Dar es Salam. Dann kann man immer die Zeit abschätzen, bis der große Schwung Busse an einem vorbeibrausen wird.

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