interaktiv

Mit dem Fahrrad durch Afrika

Rote Dünen

Autor:
Benny

Rubrik:
auszeit nach dem abi

25.03.2009

Jeder versuchte, nachdem sich die Tore des Namib-Nationalparks geöffnet hatten, rechtzeitig zum Sonnenaufgang die perfekte Düne zu erreichen. Nach 45 Minuten standen wir mittendrin und dann ging auch schon die Sonne auf. Mit den ersten Strahlen fingen die Dünen an, feuerrot zu leuchten, und wir erlebten ein faszinierendes Farben- und Schattenspiel. Es war beeindruckend, die über 200 Meter hohen Dünen in diesem Licht zu betrachten. Mir wurde klar, welche Leistung hier die Natur vollbracht hat, denn der leuchtend rote Sand wurde vom Wind tausende von Kilometern aus der Kalahari bis an die Westküste Namibias transportiert.

Damit uns die Dimensionen noch bewusster wurden, beschlossen wir auf die höchste Düne namens „Big Daddy" zu steigen. Steigen ist aber der falsche Ausdruck dafür. Immer wieder sank ich tief im Sand ein und rutschte dabei wieder ein großes Stück nach unten. Schnell erkannte ich, dass die Schuhe an den Füßen nur hinderlich sind und packte sie in den Rucksack. Nach über einer Stunde war endlich „Big Daddy" erklommen. Doch der Aufstieg hatte sich gelohnt. Der weite Blick auf ein nicht endendes Dünenmeer entschädigte für alle Mühen. Auch der Abstieg entschädigte für die Strapazen zuvor. Am steilsten Abhang der Dünen „sprang" ich nach unten: Es war vielmehr eine Mischung aus fliegen, gleiten und springen. Mit jedem Satz flog ich weit nach unten, der Sand dämpfte jede Landung sanft ab und schon ging es an den nächsten Flug.

Am Abend ließen wir uns am Zeltplatz dach diesem ereignisreichen und anstrengenden Tag zurück am Zeltplatz und ließen uns ein gutes Steak vom Grill schmecken.

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