interaktiv

Praktikum im Ausland

Der erste Monat

Autor:
Christoph

Rubrik:
studium

01.10.2015

Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Seit mittlerweile sechs Wochen bin ich hier in Brüssel. Gerade bin ich noch vollbepackt auf der Suche nach meiner kleinen Wohnung durch die Stadt geirrt, und nun ist ein Monat meines Praktikums vorbei. Meine Arbeit bei der Vertretung der bayerischen Staatskanzlei gefällt mir wirklich sehr. Ich bin super in das Team aufgenommen worden und längst im Arbeitsalltag angekommen.

Derzeit wird alles vom bevorstehenden Oktoberfest in Brüssel überstrahlt. Mittlerweile sind es nur noch zwei Wochen bis zum großen Eröffnungstag. Kommt der Ministerpräsident? Welche Minister bringt er mit, und welche EU-Kommissare kommen mit ihrem Kabinett? Wo sitzt wer und wie viele Tische passen überhaupt in das genehmigte Zelt? Wo kann man vielleicht noch ein paar Plätze schaffen und somit alle knapp 2.000 Gäste gesichert unterbringen? Das ist nur eine kleine Auswahl der Fragen, die uns derzeit beschäftigen. Eins ist sicher, die nächsten zwei Wochen haben es in sich, doch genau das wünscht man sich doch bei einem Praktikum. Kaffee kochen kann jeder!

Besonders amüsiert haben mich in der letzten Woche die Anfragen von verschiedenen Leuten. Da der Eröffnungsabend auf Einladung des Ministerpräsidenten Horst Seehofer stattfindet und zudem kostenlos ist, sind die Plätze sehr begehrt. Neben den unglaublich vielen Ab- und natürlich Zusagen erreichen uns auch zahlreiche Anfragen von Leuten, die in diesem Jahr keine Einladung erhalten haben. Trotzdem läuft natürlich auch der Normalbetrieb weiter, so dass wir in der vergangenen Woche vier Veranstaltungen im Haus hatten. Dazu muss ich Berichte schreiben, Bilder hinzufügen oder eventuell Fotostrecken einfügen.

Doch es gibt auch negative Momente. Diese Woche heißt es zum ersten Mal Abschied nehmen, denn der Praktikantenwechsel steht bevor. Von unseren zehn Plätzen werden sieben neu vergeben. In unserem Großraumbüro, fernab von allen andern lernt man sich in der kurzen Zeit sehr gut kennen. Die meisten bleiben aber nur vier Wochen. Ich werde also wieder viele neue Gesichter kennen lernen und mich fast schon als „alter Hase“ fühlen, der den neuen Praktikanten bei der Eingewöhnung hilft.

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