interaktiv

Praktikum im Ausland

Von Antwerpen zurück nach Brüssel

Autor:
Christoph

Rubrik:
studium

29.10.2015

Das Oktoberfest in Brüssel haben wir hinter uns gebracht, Zeit um mal kurz durchzuatmen! Das dachte ich mir auch und machte mich am Wochenende auf zu ein paar Städtetouren. Am Samstag fuhren meine Kollegen und ich mit dem Auto nach Antwerpen, der größten Stadt Belgiens. Das ganze Land ist kleiner als Bayern, von daher war die Fahrt nur von kurzer Dauer und nach knapp 45 Minuten hatten wir das Ziel erreicht. Trotz der geringen Entfernung merkten wir bereits große Unterschiede, zum Beispiel in der Sprache.

Belgien ist in drei große Bezirke eingeteilt: Flandern, der holländische Teil, Wallonien, der französische Teil und die Region Brüssel, wo sich die Sprachen der beiden Regionen vereinen und gemischt gesprochen werden. Antwerpen liegt im nördlichen Teil Flanderns und hat in etwa so viele Einwohner wie Nürnberg, meine Heimatstadt. Da ich nichts über die Stadt wusste, erkundigte ich mich erst einmal im Internet, was man in der Stadt gesehen haben sollte. Auf Platz 1 wurde der Bahnhof geführt, was mich verwunderte, sich dann aber leider bestätigte. Die Stadt hat meiner Meinung nach wenig zu bieten, einzig der Hafen ist ganz schön anzusehen. So hatte sich die Fahrt nicht wirklich gelohnt, der Tag war aber dank der netten Gesellschaft trotzdem gelungen. Am Abend lud ich meine Kollegen noch in meine Wohnung ein, um die Sportschau anzusehen. Das gehört selbst hier in Belgien zum Samstag einfach dazu.

Am Sonntag ging es mit dem Zug ins ebenso nahe gelegene Gent. Die Belgische Bahn bietet für unter 26-Jährige Tickets für 6 Euro pro Fahrt an, mit denen sich preisgünstig und trotzdem schnell durchs Land reisen lässt. Noch etwas müde vom Tag davor machten wir uns zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt. Dort bot sich uns ein ganz anderes Bild: schöne alte Häuser und ein kleiner Fluss, der durch die Stadt fließt, sorgten für ein schönes Flair. Gent ist zwar klein, aber dafür sehr schön, finde ich.

Insgesamt konnte ich auf ein gelungenes Wochenende zurückblicken. Die neue Woche wird wohl etwas ruhiger, was sich das ganze Team auch mehr als verdient hat. Am Freitag ist dann schon wieder ein Monat vorbei und die nächsten Kollegen verlassen Brüssel. Trotzdem freue ich mich bereits auf das nächste Wochenende, da ich Besuch aus der Heimat erwarte, was immer wieder eine tolle Abwechslung ist.

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