interaktiv

Praktikum im Ausland

Ankunft in Perus Dschungelstadt

Autor:
Anni

Rubrik:
studium

12.11.2015

Nachdem auch mein letzter Reisegefährte sich verabschiedet hatte, blieben mir noch wenige Tage in Peru. Tage, in denen ich mich dem Ernst des Lebens widmen wollte, um mich auf meine Rückkehr nach Deutschland vorzubereiten. Dafür musste ich nämlich noch viel organisieren: Ich habe in Deutschland keine Wohnung, keine Krankenversicherung und keinen Job. Aber die Idee, mich erst einmal in Berlin niederzulassen. Doch dann habe ich mich dafür entschieden, stattdessen noch die letzte Zeit in Peru zu genießen. In Berlin werde ich ausreichend Zeit haben für alles.

So beschloss ich nun doch noch, die letzte Region Perus zu erkunden, in der ich bisher noch nicht gewesen bin: den Regenwald im Amazonastiefland. Ich fand es schon faszinierend, dass eine der größten Städte Perus, mit über einer Million Einwohnern, nur per Flugzeug oder einer mehrtägigen Bootstour zu erreichen ist. Doch noch faszinierender war es festzustellen, dass der Ort selbst ganz anders ist als die Orte, die ich bisher in Peru kennengelernt habe.

Der intensive, feuchte Geruch und der platzartige Regen, die mich am Flughafen begrüßten, ließen in meinem Kopf die Lettern „REGENWALD“ aufleuchten. Doch zunächst ging es mit dem Mototaxi durch den städtischen Dschungel bis zu einem Schnellboot, das mich in einer dreistündigen Fahrt bis in die Dschungellodge meines Fremdenführers brachte. Ich weiß mittlerweile, dass es gut ist, schon vorher einen Guide zu buchen. Die Stadt Iquitos soll nämlich eher unattraktiv sein, und der Guide kann mir bestimmt interessante Orte zeigen. Nach ein paar Tagen im Dschungel, wo ich von Hitze und Moskitos geplagt werde, habe ich auch bestimmt wieder Sehnsucht nach der Hauptstadt Lima.

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