Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Praktikum im Ausland

Ankunft in Perus Dschungelstadt

Nachdem auch mein letzter Reisegefährte sich verabschiedet hatte, blieben mir noch wenige Tage in Peru. Tage, in denen ich mich dem Ernst des Lebens widmen wollte, um mich auf meine Rückkehr nach Deutschland vorzubereiten. Dafür musste ich nämlich noch viel organisieren: Ich habe in Deutschland keine Wohnung, keine Krankenversicherung und keinen Job. Aber die Idee, mich erst einmal in Berlin niederzulassen. Doch dann habe ich mich dafür entschieden, stattdessen noch die letzte Zeit in Peru zu genießen. In Berlin werde ich ausreichend Zeit haben für alles.

So beschloss ich nun doch noch, die letzte Region Perus zu erkunden, in der ich bisher noch nicht gewesen bin: den Regenwald im Amazonastiefland. Ich fand es schon faszinierend, dass eine der größten Städte Perus, mit über einer Million Einwohnern, nur per Flugzeug oder einer mehrtägigen Bootstour zu erreichen ist. Doch noch faszinierender war es festzustellen, dass der Ort selbst ganz anders ist als die Orte, die ich bisher in Peru kennengelernt habe.

Der intensive, feuchte Geruch und der platzartige Regen, die mich am Flughafen begrüßten, ließen in meinem Kopf die Lettern „REGENWALD“ aufleuchten. Doch zunächst ging es mit dem Mototaxi durch den städtischen Dschungel bis zu einem Schnellboot, das mich in einer dreistündigen Fahrt bis in die Dschungellodge meines Fremdenführers brachte. Ich weiß mittlerweile, dass es gut ist, schon vorher einen Guide zu buchen. Die Stadt Iquitos soll nämlich eher unattraktiv sein, und der Guide kann mir bestimmt interessante Orte zeigen. Nach ein paar Tagen im Dschungel, wo ich von Hitze und Moskitos geplagt werde, habe ich auch bestimmt wieder Sehnsucht nach der Hauptstadt Lima.

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  Nov 12, 2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
Nov 12, 2015

Praktikum im Ausland

Von Antwerpen zurück nach Brüssel

Das Oktoberfest in Brüssel haben wir hinter uns gebracht, Zeit um mal kurz durchzuatmen! Das dachte ich mir auch und machte mich am Wochenende auf zu ein paar Städtetouren. Am Samstag fuhren meine Kollegen und ich mit dem Auto nach Antwerpen, der größten Stadt Belgiens. Das ganze Land ist kleiner als Bayern, von daher war die Fahrt nur von kurzer Dauer und nach knapp 45 Minuten hatten wir das Ziel erreicht. Trotz der geringen Entfernung merkten wir bereits große Unterschiede, zum Beispiel in der Sprache.

Belgien ist in drei große Bezirke eingeteilt: Flandern, der holländische Teil, Wallonien, der französische Teil und die Region Brüssel, wo sich die Sprachen der beiden Regionen vereinen und gemischt gesprochen werden. Antwerpen liegt im nördlichen Teil Flanderns und hat in etwa so viele Einwohner wie Nürnberg, meine Heimatstadt. Da ich nichts über die Stadt wusste, erkundigte ich mich erst einmal im Internet, was man in der Stadt gesehen haben sollte. Auf Platz 1 wurde der Bahnhof geführt, was mich verwunderte, sich dann aber leider bestätigte. Die Stadt hat meiner Meinung nach wenig zu bieten, einzig der Hafen ist ganz schön anzusehen. So hatte sich die Fahrt nicht wirklich gelohnt, der Tag war aber dank der netten Gesellschaft trotzdem gelungen. Am Abend lud ich meine Kollegen noch in meine Wohnung ein, um die Sportschau anzusehen. Das gehört selbst hier in Belgien zum Samstag einfach dazu.

Am Sonntag ging es mit dem Zug ins ebenso nahe gelegene Gent. Die Belgische Bahn bietet für unter 26-Jährige Tickets für 6 Euro pro Fahrt an, mit denen sich preisgünstig und trotzdem schnell durchs Land reisen lässt. Noch etwas müde vom Tag davor machten wir uns zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt. Dort bot sich uns ein ganz anderes Bild: schöne alte Häuser und ein kleiner Fluss, der durch die Stadt fließt, sorgten für ein schönes Flair. Gent ist zwar klein, aber dafür sehr schön, finde ich.

Insgesamt konnte ich auf ein gelungenes Wochenende zurückblicken. Die neue Woche wird wohl etwas ruhiger, was sich das ganze Team auch mehr als verdient hat. Am Freitag ist dann schon wieder ein Monat vorbei und die nächsten Kollegen verlassen Brüssel. Trotzdem freue ich mich bereits auf das nächste Wochenende, da ich Besuch aus der Heimat erwarte, was immer wieder eine tolle Abwechslung ist.

Autor: Christoph  |  Rubrik: studium  |  Oct 29, 2015
Autor: Christoph
Rubrik: studium
Oct 29, 2015

Praktikum im Ausland

Das Oktoberfest in Brüssel

Seit meinem ersten Arbeitstag in Brüssel standen die Vorbereitungen für das Oktoberfest im Fokus. Nachdem die letzten drei Tage zuvor den vollen Einsatz des gesamten Teams forderten, war der große Tag endlich gekommen: Das Bayerische Oktoberfest in Brüssel wurde feierlich eröffnet. Leider musste unser bayerischer Ministerpräsident Horst Seehofer wegen einer Regierungserklärung am folgenden Tag seinen Besuch absagen. Trotzdem war schon beim Sponsorenempfang am späten Nachmittag viel Prominenz geboten. Als Ersatz für das Landesoberhaupt erschien die bayerische Europaministerin Dr. Beate Merk. Außerdem waren Vertreter der Sponsoren anwesend, die den gesamten Eröffnungsabend finanzierten, um den Steuerzahler nicht zu belasten. Den perfekten Rahmen mit bayerischem Flair lieferten eine Delegation der bayerischen Gebirgsschützen in ihrer typischen Tracht sowie eine Blaskapelle vom Tegernsee.

Nach den üblichen Grußworten und einem kurzen Stehempfang in der Vertretung folgte ein feierlicher Festzug von der Bayerischen Vertretung zum Festzelt hinter einem angrenzenden Park, das in den Tagen zuvor aufgebaut und typisch geschmückt wurde. Dort angekommen hieß es für alle Mitarbeiter der Vertretung erst einmal arbeiten. Am Einlass gab es verschiedene Tische, an denen sich die Gäste registrieren lassen mussten. Außerdem waren Kollegen abgestellt, die die VIPs direkt am Auto empfingen und zu ihrem Platz führten; jeder war in mindestens zwei Schichten eingeteilt.

Am Ende des Abends wurden dann an alle Gäste eigens angefertigte Lebkuchenherzen mit der Aufschrift „Bayerisches Oktoberfest Brüssel 2015“ verteilt, die gut ankamen und äußerst beliebt waren. Anschließend konnten auch wir den Abend genießen und nach dem anstrengenden Tag erst einmal essen und trinken. Das Bayerische Landwirtschaftsministerium hatte den Mitarbeitern einen Ochsen spendiert, der frisch gegrillt als Braten serviert wurde.

Da Dienstpflicht bis 24 Uhr angesetzt war, blickte ich am nächsten Morgen in sehr viele müde Gesichter. Trotzdem waren alle sehr zufrieden, da der Eröffnungsabend ein voller Erfolg war, und alle freuten sich auf die restlichen Tage ohne stressige Arbeit am Abend. Auch für uns Praktikanten war das wohl eine der interessantesten Wochen, in denen die bayerische Heimat gefühlt ganz nahe ist.

Autor: Christoph  |  Rubrik: studium  |  Oct 21, 2015
Autor: Christoph
Rubrik: studium
Oct 21, 2015