interaktiv

Praktikum im Ausland

Halbzeit

Autor:
Christoph

Rubrik:
studium

17.11.2015

Nachdem ihr nun schon länger nichts mehr von mir gehört habt, melde ich mich mal wieder aus Brüssel. Wie ich vor kurzem mit einem Blick in den Kalender festgestellt habe, ist mein Praktikum schon zur Hälfte vorbei – was ich fast nicht glauben konnte.

Inzwischen habe ich viele neue Bereiche im Veranstaltungsteam kennengelernt und arbeite an allen Ecken und Enden mit. Es ist immer wieder schön, wenn ich eine Tätigkeit schon kenne und nicht mehr nachfragen muss, was ich denn nun eigentlich zu tun habe und das ist mittlerweile zum Großteil der Fall. Ich habe das Gefühl, dass ich jetzt vollständig integriert und für das Team tatsächlich eine große Hilfe bin. Gerade jetzt ist das sehr wichtig, da die nächsten Wochen bis Weihnachten noch einmal sehr arbeitsintensiv werden, da in der Vertretung viele Veranstaltungen geplant sind. Dabei kommen auch Mitglieder des bayerischen Kabinetts nach Brüssel, was die Organisation der Veranstaltung gleich doppelt anstrengend macht. Ich freue mich aber sehr auf diese Zeit und bin gespannt, wie die Adventszeit hier in Belgien sein wird. Es soll auch einen Brüsseler Weihnachtsmarkt geben, auch wenn dieser meiner Meinung nach mit großer Sicherheit nicht an den berühmten Nürnberger Christkindlesmarkt herankommen wird.

Anfang Dezember veranstaltet auch die bayerische Vertretung einen Abend im Advent, bei dem jedes Jahr einer der sieben bayerischen Regierungsbezirke präsentiert wird. Dieses Jahr ist Schwaben an der Reihe, was mich als waschechten Franken noch etwas skeptisch stimmt. Allerdings habe ich bei der Planung schon mitbekommen, dass auch die Schwaben nicht ohne Nürnberger Lebkuchen und Christkindlesmarkt-Glühwein auskommen.

Vergangenes Wochenende hatte ich schließlich meine Eltern zu Gast und habe ihnen bei blendendem Wetter die Stadt gezeigt, was eine tolle Abwechslung war. Sie waren schon einmal hier, als wir meinen Umzug organisiert hatten, allerdings war damals für eine Besichtigung so gut wie keine Zeit. Natürlich empfahl ich ihnen auch, die berühmten belgischen Waffeln und Pommes zu probieren, die hier übrigens, wie ich finde, tatsächlich ganz anders und viel besser schmecken als zu Hause.

Kommendes Wochenende kommt meine Schwester zu Besuch nach Brüssel. Ich bin schon gespannt, ob auch sie so begeistert sein wird wie der Rest der Familie und die Stadt in guter Erinnerung behalten wird.

Diesen Artikel teilen

Diese Webseite verwendet Cookies und das Webanalyse-Tool Matomo. Das hilft uns, dir ein gutes Nutzungserlebnis zu bieten und unsere Website zu verbessern. Wenn du durch die Seiten surfst, erklärst du dich hiermit einverstanden. Hier erfährst du mehr über die Nutzung deiner Daten und Möglichkeiten zum Widerspruch.