interaktiv

Praktikum im Ausland

Citytrip

Autor:
Christoph

Rubrik:
studium

23.12.2015

Brüssel liegt geographisch gesehen sehr günstig; ziemlich zentral inmitten vieler europäischer Metropolen. So erreicht man Paris und London innerhalb von drei Stunden, das Rheinruhr-Gebiet oder Amsterdam sogar bereits in gut zwei Stunden. Das muss ich ausnutzen, dachte ich mir, und reiste mit meinen Kollegen übers Wochenende in die holländische Hauptstadt. Nach Paris, Gent, Oostende, Antwerpen und Maastricht ist das schon die sechste Stadt, die ich während meiner Zeit hier in Brüssel kennen lernen durfte.

Wir mieteten uns ein kleines Hausboot für die Nacht und zogen los in die Stadt. Dort entschied ich mich, mit meinen Kollegen eine sogenannte „Free Walking Tour“ zu machen. Ich war anfangs etwas skeptisch und wollte die Stadt lieber auf eigene Faust erkunden, im Nachhinein betrachtet, war es die beste Entscheidung des Wochenendes. Das Konzept der Tour ist einfach erklärt: Jeder kann sich kostenlos anschließen und bestimmt am Ende ob und wie viel es ihm wert war. Wir erwischten einen jungen, witzigen Guide, der seine Sache sehr gut machte und uns Amsterdam zeigte und erklärte. Anscheinend hatte er auch meine Kollegen und mich sofort ins Herz geschlossen, da er sich nach Ende der Tour noch Zeit für uns nahm und uns privat seine persönlichen Highlights seiner Heimatstadt zeigte, die man so als Tourist nicht zu sehen bekommt. Glück muss man eben haben!

Am nächsten Morgen brachen wir wieder früh auf und erkundeten ausgewählte Teile der Stadt nochmal allein, bevor auch schon der Bus zurück nach Brüssel ging. Das Problem bei solchen Trips erkenne ich dann meist am Montagmorgen: ich hätte ein Wochenende nötig. Aber es half alles nichts, auch in der Arbeit gibt es viel zu tun.

Nachdem auf Grund der Terrorgefahr viele Veranstaltungen vorsorglich abgesagt wurden konzentrieren wir uns im Veranstaltungsteam schon jetzt auf unseren Neujahrsempfang Ende Januar, was dann schon eine meiner letzten großen Veranstaltungen in der Vertretung sein wird. Wir müssen Einladungskarten und Programme entwerfen und möglichst alles vorbereiten, um nach dem Jahreswechsel bestmöglich für den großen Stress gewappnet zu sein. Bevor es für alle in den Weihnachtsurlaub geht und in der Vertretung für knapp zwei Wochen alles still steht, steht aber noch unsere interne Weihnachtsfeier auf dem Programm.

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