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Praktikum im Ausland

Die letzten Tage vor Heiligabend

In meinem letzten Text hatte ich Euch schon von der bevorstehenden Weihnachtsfeier erzählt. Vergangenen Mittwoch, acht Tage vor Heiligabend, war es dann endlich so weit: 33 Kolleginnen und Kollegen und mit mir zehn Praktikantinnen und Praktikanten versammelten sich im Bierkeller der Vertretung. Nach dem Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr, von dem ich mit dem Oktoberfest und dem auf Grund der Terrorgefahr abgesagten Abend im Advent sowohl die positiven, als auch die negativen Highlights miterlebt habe, ging es zum feierlichen Teil über. Bei Gans und später auch weihnachtlichem Gebäck verbrachte ich einen schönen Abend im Kreise der Kollegen.

Die Feier stellte mehr oder weniger den Abschluss des Jahres dar und zwei Tage später verabschiedete sich der Großteil der Beschäftigten der Vertretung in den wohlverdienten Urlaub. Ich bin immer noch in Brüssel und werde Montag und Dienstag noch arbeiten. Doch viel gibt es nicht mehr zu tun. Die Koffer sind gepackt, die Wohnung geputzt und wenn Ihr diesen Text lest, werde ich wohl längst zu Hause bei meiner Familie sein und den Heimaturlaub in vollen Zügen genießen. Schließlich war ich seit Mitte August nicht für mehr als zwei Tage zu Hause.

Was bleibt also am Ende eines solch aufregenden Jahres noch zu sagen? Vier Monate meines Praktikums sind wie im Flug vergangen und wenn ich im neuen Jahr nach Belgien zurückkehre, bleiben mir nur noch sieben Wochen. Eine Zeit, auf die ich mich jetzt schon freue, auch wenn mit ihr das Ende immer näher rückt.

Doch erst einmal kommt Weihnachten und der Start in ein hoffentlich genauso ereignisreiches neues Jahr.

Ich wünsche Euch Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch!

Autor: Christoph  |  Rubrik: studium  |  Dec 25, 2015
Autor: Christoph
Rubrik: studium
Dec 25, 2015

Praktikum im Ausland

Weihnachten mal wirklich zum Besinnen nutzen

So richtig glauben konnte ich es nicht. Und es dauerte noch eine gute halbe Stunde Überredungskunst einer guten Freundin, um mich zu überzeugen. Ich solle doch einfach mal Nichts tun, lautete ihr Vorschlag. Dabei wusste sie genau, dass ich darin wahrscheinlich am Schlechtesten bin.

Aber die Argumente schienen Sinn zu ergeben. Zivildienst, dann Auslandsaufenthalt, Studium im Ausland, dann ein Austausch vom Auslandsstudium ins Ausland, Praktika dazwischen, Unimandate und Freiwilligenarbeit hier und da, sowie zuletzt das Praktikum in England mit intensiven Erfahrungen. Das schreie ja nach Aktionismus und vielleicht sei ich auf dem richtigen Weg, sollte aber mal zur Ruhe kommen und lernen auf mich selbst zu hören und was da in mir drin sei. Für eine kurze Zeit sollte ich sogar meinen Wissensdrang zurückhalten und ihn nicht mit Zeitschriften, Büchern und dem Internet füttern.

So entstand der Plan, über Silvester nicht in die Berge auf ein Abenteuer zu gehen, sondern einen Gang herunter zu schalten: Zeit mit der Familie, Kochen, Meditieren und Besinnlichkeit zu verbringen. Klingt, wie Weihnachten wahrscheinlich immer sein sollte. Aber selbst das wollte ich etwas besser planen, damit ich nicht nach zwei Tagen wieder von irgendetwas abgelenkt werden würde.

Schließlich wollte ich nach diesem Abschalten richtig durchstarten, einen Weg einschlagen und den Kompass auf eine Richtung ausgesetzt haben. Was ist mir denn wirklich wichtig? Wer hat mich im Leben beeinflusst? Wen bewundere ich? Was hab ich schon geleistet, erreicht? Worin bin ich gut und worin will ich besser werden? Um wen kümmere ich mich? Will ich Menschen oder Nationen beeinflussen? Worauf kommt es denn eigentlich an?

Die Liste geht wohl unendlich weiter, aber dreht sich auch um ein paar reale Entscheidungen zwischen einem erneuten Jobangebot und vielleicht einem Praktikum in Berlin. Der Hauptstadt. Neuen Verbindungen und Ideen. Dem Macherzentrum. All das wird sich aber erst im neuen Jahr zeigen. Euch allen eine vielleicht anders besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Neue Jahr, offene Ohren für alle und vielleicht neue Ideen und Chancen für den eigenen Werdegang!

Autor: Manuel  |  Rubrik: orientieren  |  Dec 24, 2015
Autor: Manuel
Rubrik: orientieren
Dec 24, 2015

Praktikum im Ausland

Citytrip

Brüssel liegt geographisch gesehen sehr günstig; ziemlich zentral inmitten vieler europäischer Metropolen. So erreicht man Paris und London innerhalb von drei Stunden, das Rheinruhr-Gebiet oder Amsterdam sogar bereits in gut zwei Stunden. Das muss ich ausnutzen, dachte ich mir, und reiste mit meinen Kollegen übers Wochenende in die holländische Hauptstadt. Nach Paris, Gent, Oostende, Antwerpen und Maastricht ist das schon die sechste Stadt, die ich während meiner Zeit hier in Brüssel kennen lernen durfte.

Wir mieteten uns ein kleines Hausboot für die Nacht und zogen los in die Stadt. Dort entschied ich mich, mit meinen Kollegen eine sogenannte „Free Walking Tour“ zu machen. Ich war anfangs etwas skeptisch und wollte die Stadt lieber auf eigene Faust erkunden, im Nachhinein betrachtet, war es die beste Entscheidung des Wochenendes. Das Konzept der Tour ist einfach erklärt: Jeder kann sich kostenlos anschließen und bestimmt am Ende ob und wie viel es ihm wert war. Wir erwischten einen jungen, witzigen Guide, der seine Sache sehr gut machte und uns Amsterdam zeigte und erklärte. Anscheinend hatte er auch meine Kollegen und mich sofort ins Herz geschlossen, da er sich nach Ende der Tour noch Zeit für uns nahm und uns privat seine persönlichen Highlights seiner Heimatstadt zeigte, die man so als Tourist nicht zu sehen bekommt. Glück muss man eben haben!

Am nächsten Morgen brachen wir wieder früh auf und erkundeten ausgewählte Teile der Stadt nochmal allein, bevor auch schon der Bus zurück nach Brüssel ging. Das Problem bei solchen Trips erkenne ich dann meist am Montagmorgen: ich hätte ein Wochenende nötig. Aber es half alles nichts, auch in der Arbeit gibt es viel zu tun.

Nachdem auf Grund der Terrorgefahr viele Veranstaltungen vorsorglich abgesagt wurden konzentrieren wir uns im Veranstaltungsteam schon jetzt auf unseren Neujahrsempfang Ende Januar, was dann schon eine meiner letzten großen Veranstaltungen in der Vertretung sein wird. Wir müssen Einladungskarten und Programme entwerfen und möglichst alles vorbereiten, um nach dem Jahreswechsel bestmöglich für den großen Stress gewappnet zu sein. Bevor es für alle in den Weihnachtsurlaub geht und in der Vertretung für knapp zwei Wochen alles still steht, steht aber noch unsere interne Weihnachtsfeier auf dem Programm.

Autor: Christoph  |  Rubrik: studium  |  Dec 23, 2015
Autor: Christoph
Rubrik: studium
Dec 23, 2015