interaktiv

Praktikum im Ausland

Ab auf die Insel

Autor:
Christoph

Rubrik:
studium

26.01.2016

Wie ich in meinem letzten Beitrag schon erwähnt habe, ging es verganenes Wochenende auf einen Kurztrip in die irische Hauptstadt Dublin. Am frühen Freitagabend traf ich mich mit meinen Kollegen am Flughafen und das Abenteuer sollte beginnen. Der Flug verlief sehr entspannt. Auf Grund der einen Stunde Zeitverschiebung hatten wir nach unserer Ankunft in Dublin noch genügend Zeit, um ohne Probleme mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum zu kommen. Da in Irland Linksverkehr herrscht, war diese Fahrt schon ein bisschen verwirrend, doch mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt. Nach einem kurzen Snack in der sehr vollen und lebensfrohen Innenstadt, zog es uns schnell in unser Hostel.

Für den nächsten Tag war eine Stadtbesichtigung geplant, die wir in Form einer sogenannten „Free Walking Tour“ machten. Man erhält eine kostenlose Führung durch die Stadt und entscheidet am Ende selbst, wie viel es einem wert war. Dublin beeindruckte mich nicht so sehr, hat aber trotzdem seine schönen Ecken. Was mich schon mehr begeisterte, war die Lebensart der Iren – sie sind immer bestens gelaunt, mit einem Lächeln und einem flotten Spruch auf den Lippen. Ich versuchte mich an einer irischen Spezialität, dem Lamm-Eintopf, musste aber leider feststellen, dass die Geschmäcker sehr verschieden sind und meinem nicht entspricht. Beim nächsten Mal wählte ich dann doch wieder die traditionellen Fish and Chips.

Zum Abschluss fuhren wir am Sonntag an die Ostküste Irlands, die mit dem Zug in knapp 20 Minuten zu erreichen ist. Allein für diesen kleinen Teil hatte sich die gesamte Reise gelohnt. Meine Praktikantenkollegen und ich entschieden uns für eine Klippentour entlang der Küste und stapften über Stock und Stein auf matschigen Wegen. Für die Anstrengung wurden wir mit einer wunderschönen Aussicht belohnt, wie ich sie mir von Irland erwartet hatte. Es war wirklich atemberaubend! Völlig erschöpft aber auch glücklich und zufrieden traten wir dann die Heimreise nach Brüssel an. Dieses Wochenende hatte sich mehr als gelohnt.

Zurück in der Arbeit sind wir nun auch bei den letzten Kleinigkeiten angekommen, die noch für den Neujahrsempfang vorzubereiten sind. So planen wir beispielsweise eine Wunschkartenaktion, bei der die Gäste ihre Wünsche fürs neue Jahr aufschreiben können und diese anschließend in Form einer Dauerschleife auf die Leinwand projiziert werden. Die Koordination dieser Aufgabe wurde mir übertragen, was mir schon im Vorlauf viel Spaß bereitet.

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