interaktiv

Praktikum im Ausland

Neujahrsempfang der Bayerischen Vertretung

Autor:
Christoph

Rubrik:
studium

29.01.2016

Die Woche des Neujahrsempfangs begann nicht gut, als sich die Chefin unseres Veranstaltungsteams für die gesamte Woche krank meldete und wir somit bei der restlichen Organisation auf uns alleine gestellt waren. Zum Glück gab es nur noch Kleinigkeiten zu erledigen, bei denen ich auf Grund meiner mittlerweile gesammelten Erfahrung einen großen Teil beitragen konnte. Am Mittwoch selbst meldete sich dann auch noch die bayerische Europaministerin Dr. Beate Merk, die als Gastgeberin zum Neujahrsempfang geladen hatte, kurzfristig krank und reiste nicht nach Brüssel.

Nach einer kurzen Zeit der Ungewissheit, als keiner wusste, wie wir nun weiter verfahren sollten, meldete sich spontan der Leiter der Staatskanzlei in München und Minister für Bundesangelegenheiten und Sonderaufgaben Marcel Huber als Ersatz an. Zwar konnte ich unsere längst mit Frau Dr. Merks Name gedruckten Programmkarten nicht mehr verändern, trotzdem war zumindest der Abend gerettet.

Meine Hauptaufgabe beim Neujahrsempfang war die Durchführung der sogenannten „Wunschkartenaktion“. Auf den im Veranstaltungssaal aufgestellten Stehtischen verteilte ich kleine Kärtchen, auf denen die knapp 500 geladenen Gäste ihre Wünsche und Hoffnungen fürs neue Jahr festhalten sollten. Während der Rede von Herrn Minister Huber wurden diese gesichtet, bevor ich geeignete Exemplare einscannte und als Präsentation vorbereitete, die als Dauerschleife für den gesamten Abend auf die Leinwand projiziert wurde. In der Kürze der Zeit war die Aufgabe zwar sehr stressig, danach konnte ich den Abend allerdings genießen und zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen nochmal symbolisch ins neue Jahr starten. Am Ende war der Abend trotz der vielen Stolperfallen sehr gelungen und alle waren glücklich und zufrieden.

Mit dem Ende dieser Woche endet offiziell mein praktisches Studiensemester. Meine restliche Zeit in Brüssel absolviere ich freiwillig und auf Wunsch der bayerischen Staatskanzlei. Das bedeutet aber leider auch, dass in den kommenden Tagen und Wochen ein Großteil meiner Freizeit für das Schreiben des Praktikumsberichts für die Hochschule draufgehen wird. Ich werde versuchen, das so schnell wie möglich hinter mich zu bringen, um meine letzten Tage in Belgien noch genießen zu können.

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