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Praktikum im Studium

Kurztrip nach Mexiko

Autor:
Jan

Rubrik:
studium

13.12.2016

Vergangene Woche stand für mich ein weiterer Kurztrip an. Dieses Mal ging es auf in Richtung Süden, in das Land der Sombreros und Tacos: Mexiko! Meine zwei amerikanischen Freunde und ich brachen frühzeitig am Morgen auf, um lange Wartezeiten an der Grenze zu meiden. Leider ist in Los Angeles immer Rushhour, weshalb wir einige Zeit im Stau standen, bis wir endlich die Stadt hinter uns lassen konnten. Im weiteren Verlauf unserer Anreise verlief glücklicherweise alles problemlos, auch über die Grenze kamen wir zügig. Dennoch ist es ein mulmiges Gefühl, den riesigen und durchgehend bewachten Grenzzaun zu sehen, der die zwei Länder teilt.
Die erste größere Stadt, die man passiert, ist Tijuana. Dort verdeutlicht sich leider die Tatsache, dass Mexiko teilweise noch ein Dritte-Welt-Land ist. Die Infrastruktur ist bis auf die Hauptstraßen nicht wirklich gut ausgebaut und die Gebäude sind alt und heruntergekommen. Das Bild besserte sich jedoch, je weiter wir in Richtung Süden fuhren. Nach insgesamt vier Stunden Fahrt erreichten wir unseren Zielort Ensenada. Der Grund für unseren Besuch war die Baja 1.000. Diese Veranstaltung ist neben der „Paris Dakar“ die größte Offroad-Rallye der Welt. Die Fahrer der Renn-Trucks, Buggys und Motorräder müssen einen 1.000-Meilen-Kurs quer durch die Wüste der Baja California bezwingen. Die Renndauer beträgt meistens zwischen 16 und 32 Stunden – ein Spektakel, das jeder Motorsportfan einmal erlebt haben sollte.
Nachdem wir in unserem super günstigen Hotel eingecheckt hatten, machten wir uns auf zur Start-Ziel-Linie, die mitten in der Stadt ist. Zu diesem Zeitpunkt fand die technische Abnahme statt. Eine gute Gelegenheit, die Fahrzeuge aus der Nähe zu betrachten und die tolle Atmosphäre aufzusaugen. Die ganze Stadt steht während diesem Event Kopf. Für die Einheimischen ist dieses Rennen eine der wichtigsten Einnahmequellen im gesamten Jahr und selbst Schulen bleiben geschlossen.
Am Tag darauf fuhren wir weitere 120 Meilen in die Wüste, um die Rallye live mitzuerleben. Ein atemberaubendes Erlebnis, die Rennwagen in dieser Landschaft zu sehen.

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