interaktiv

Praktikum im Studium

Flohmarkt als Rechenübung

Autor:
Eva

Rubrik:
studium

09.08.2017

Kurz vor den Sommerferien besuchte mich mein Dozent an meiner Praktikumsschule. Er wollte einen kleinen Einblick bekommen, inwieweit ich für den Beruf der Sonderschullehrerin tatsächlich geeignet bin. Ich bereitete eine Unterrichtsstunde für meine 2. Klasse am Förderzentrum vor.
Es sollte um das Thema Geld, speziell um eine Einkaufssituation gehen. Ich wählte als Szene einen Flohmarkt aus. Die Schüler erhielten Einkaufszettel, außerdem hatte ich kleine Geldbeutel gebastelt und mit echten Münzen befüllt. Die Unterrichtsstunde war differenziert aufgebaut: Die einen Schüler sollten mir für die Gegenstände auf ihrem Einkaufszettel das Geld passend geben, andere erhielten Rückgeld, das sie berechnen mussten. Vertieft habe ich das Ganze auf einem Arbeitsblatt. Hier waren auch diejenigen Gegenstände vom Flohmarkt abgebildet, die die Schüler einkaufen sollten. Sie mussten die Summe der Gegenstände berechnen, bei den Lernstärkeren war diese schon vorgegeben und sie mussten die Differenz bestimmen.
Alles in allem war ich sehr zufrieden mit meiner Unterrichtsstunde. Ich konnte die Schüler motivieren und aktiv beteiligen, was ihnen wahnsinnig Spaß machte. Allerdings war der Materialaufwand enorm. Eine Flohmarkttheke und individuelle Einkaufszettel sowie Geldbeutel anzufertigen, sprengte den Zeitrahmen, der für eine Unterrichtsstunde gedacht war. Ebenso muss ich ein vollständiges Portfolio – eine Ausarbeitung zu der Stunde – vorlegen. Dennoch merkte ich wieder, welche Begeisterung und welchen Elan die Vorbereitung in mir auslöste. Es machte richtig Spaß! Auch der Dozent wirkte zufrieden mit meiner Stunde.
Leider musste ich mich bereits von meiner Klasse verabschieden, da die Sommerferien gestartet sind und mein studienbegleitendes Praktikum damit sein Ende nahm.

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