interaktiv

Praktikum im Studium

Was macht man eigentlich im Theater?

Autor:
Janna

Rubrik:
studium

25.09.2017

Die erste Hälfte meines Praktikums im Theater „Haus der Springmaus“ ist geschafft und ich bin ziemlich zufrieden. Bislang war noch nicht besonders viel Betrieb, auch im Theater gibt es ein Sommerloch mit nur wenigen Vorstellungen am Wochenende. Dafür habe ich jetzt einen besseren Einblick, was alles zur Arbeit im Theater gehört: Auftritte von Künstlern anschauen und später backstage quatschen, ist nämlich nur ein sehr kleiner Teil dessen, was man täglich macht.
Mein Arbeitstag sieht vor, dass ich als Erstes morgens die Post hole und eine Runde durchs Theater drehe, um Flyer und Programmhefte aufzufüllen, Plakate und ausliegende Zettel auf ihre Aktualität zu überprüfen und gegebenenfalls zu ersetzen. Wenn am Tag zuvor eine Vorstellung war, muss ich zusätzlich einmal durch den Backstagebereich, um Handtücher in die Wäsche zu bringen und aufzuräumen. Danach lese ich erst einmal die gesamte Zeitung durch, um zu gucken, ob Artikel über Aufführungen, das Haus der Springmaus, hier vertretene Künstler oder sonstige Kulturentwicklungen, die für das Theater relevant sind, gedruckt wurden. Mittags gibt es eine Mittagspause mit allen, davor und danach bekomme ich verschiedene Aufgaben, die gerade so anstehen. Zum Beispiel habe ich diese Woche das komplette Programm von November bis Februar in den Veranstaltungskalender der Stadt Bonn eingearbeitet, Videos der Künstler für den Pressebereich recherchiert und eine Adressenliste mit möglichen Interessenten für eine Weihnachtsfeier im Haus der Springmaus aktualisiert.
Neben der Computerarbeit habe ich aber auch schon aktivere Aufgaben erledigt: Ich bin die umliegenden Geschäfte abgegangen, um zu fragen, ob ich Plakate mit dem aktuellen Programm und Flyer aushängen beziehungsweise -legen darf, habe Briefe zur Post gebracht und andere Besorgungen erledigt. Das große Bürofenster zur Straße hat jetzt dank mir ein Herbstbild statt des Sommerlooks.
Und vorletzten Freitag war ich auch bei einer Stand-up-Comedy-Show dabei. Diese war dafür direkt superdramatisch, weil kurzfristig eine der Künstlerinnen ausfiel und ein anderer erst zur zweiten Hälfte kommen konnte, sodass die beiden verbleibenden spontan den Abend füllen mussten – zum Glück hatten sie genug Programm in petto.
Insgesamt gefällt mir mein Praktikum sehr gut. Das liegt vor allem daran, dass das Team supernett und offen ist und ich mich dort ziemlich wohl fühle.

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