interaktiv

Praktikum im Studium

Unbezahlte Arbeit

Autor:
Franziska

Rubrik:
studium

09.04.2018

Keines der Praktika, die ich bislang absolviert habe, wurde vergütet. Und auch für mein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur habe ich nur ein kleines Taschengeld bekommen. Es liegt wohl an der Branche, denn als Geisteswissenschaftlerin bin ich es gewohnt, für meine Arbeit kein oder nur wenig Geld zu bekommen.
Aber werde ich behandelt wie eine billige Arbeitskraft, die nur lästige Arbeit erledigen soll, die sonst keiner machen möchte? Meine Antwortet lautet ganz klar: Nein. Im Gegenteil, bisher konnte ich ausschließlich gute Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln. Zwar waren die Aufgaben, die mir zugeteilt wurden, nicht jedes Mal ausgesprochen verantwortungsvoll oder besonders komplex. Aber lästig wurden sie trotzdem nie. Gleichzeitig war mir immer klar, wieso ich bestimmte Dinge mache und welchen Sinn meine Arbeit hat, was meiner Meinung nach viel wert ist.
Des Weiteren wurde ich überall von meinen Kollegen herzlich in das Team aufgenommen. Dass ich meine Mittagspausen nicht alleine verbringen musste, stand nie zur Diskussion. Und auch sonst hatte ich immer das Gefühl, eingebunden zu werden, obwohl allen klar war, dass ich nur für eine kurze Zeit da war. Außerdem musste ich niemals meine Zeit absitzen: Sobald es für mich wirklich nichts mehr zu tun gab, durfte ich nach Hause gehen. Krampfhaft auf eine bestimmte Anzahl an Stunden musste ich also nicht kommen, was ebenfalls ganz angenehm war.
Natürlich wäre es sehr schön, wenn ich für meine Arbeit Geld bekommen würde, da ein Praktikum viel Zeit in Anspruch nimmt. Aber ich stelle immer wieder fest, dass die Bezahlung für mich nicht an oberster Stelle steht. Wichtiger ist mir, dass ich in einem Praktikum etwas lerne und gerne zur Arbeit gehe.

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