interaktiv

Praktikum im Studium

Willkommen beim ZDF!

Autor:
Bo

Rubrik:
studium

20.04.2018

Seit Dienstag bin ich nun Hospitantin beim Landesstudio des ZDF in Berlin. Um es kurz zu fassen: Ich liebe es! Die aufregenden Drehs, die manchmal kniffligen Recherchen und die tollen Kollegen sorgen dafür, dass ich bereits nach wenigen Tagen sagen kann, dass es das ist, was ich mal machen will.
Am Dienstag stand ich noch mit Lampenfieber und Aufregung im Magen vor den Türen des ZDFs. Schließlich handelt es sich hier um das Praktikum, auf das ich schon so lange hingearbeitet und gewartet habe. Kaum an meinem Arbeitsplatz angekommen, wurde ich direkt mit in die morgendliche Redaktionssitzung genommen, in der Rechercheergebnisse und Termine besprochen werden. Ganz unterschiedliche Themen und Infos prasselten auf mich ein.
Nach der kurzen Besprechung strömten alle Redakteure zurück in ihre Büros und ich wurde von zwei weiteren Hospitantinnen eingeführt. Beim ZDF eine Hospitanz zu absolvieren, bedeutet viel Freiheit. Denn jeder kann so viel mitmachen und sich einbringen, wie es ihm gefällt. Die Redakteure haben nicht die Zeit, auf uns Hospitanten zuzugehen und an die Hand zu nehmen. Stattdessen müssen wir aktiv auf sie zugehen und fragen, ob es zu bearbeitende Aufgaben gibt oder ob wir zu Drehs mitkommen können. Für mich persönlich ist das ein tolles Ausbildungsmodell, da es mir keine Schwierigkeit bereitet, nachzufragen und mit den Kollegen zu netzwerken.
An meinem ersten Tag durfte ich zu zwei Interview-Drehs mit und war hellauf begeistert. Heute war ich von 7.45 Uhr bis 15 Uhr bei einer großen Hauptversammlung in Berlin mit dabei und durfte den Dreh mitverfolgen. Dabei wurden Interviews und O-Töne gedreht und Bilder für die laufenden Sendungen gefertigt. Alle Kollegen sind sehr freundlich und offen. Auf den Fahrten zu den Drehs oder nach Feierabend erzählen sie gerne von Ihrer Anfangszeit beim ZDF und geben praktische Tipps, damit meine Arbeit noch besser gelingt. Morgen geht es für meine Kollegen und mich zu einer Demonstration und zu einem Gerichtstermin in Berlin. Ich kann es kaum erwarten und freue mich auf die kommenden Wochen!

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