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Praktikum im Studium

Para-Eishockey hat die besten Fans

Hockey habe ich zuletzt in der sechsten Klasse im Sportunterricht gespielt, ein Freund von mir hat sich einmal im Eishockey versucht und erzählt, dass es da ganz schön rau zugeht – mehr wusste ich über diese Sportarten nicht. Bei den Paralympischen Winterspielen hatte ich deshalb zuerst kein Interesse daran, mir Eishockey anzuschauen. Ich hatte ohnehin keine Zeit, alle sechs stattfindenden Sportarten zu sehen, und war selbst nur für Biathlon und Langlauf eingeteilt.
Doch meine beiden Kolleginnen, die für Eishockey zuständig waren, stimmten mich um. Sie verbrachten nämlich schon bald kaum noch Zeit in unserer Redaktion, was nicht nur an der zweistündigen Busfahrt zum Eishockeystadion lag, sondern insbesondere an ihrer steigenden Begeisterung. Sie schauten sich täglich alle drei Spiele an – war vielleicht doch etwas dran an diesem Sport?
Nach der Hälfte der Winterspiele gab es einen Tag, an dem für mich weder Biathlon- noch Langlaufwettbewerbe anstanden – meine Chance also, um einmal eine andere Sportart zu sehen. Ich muss gestehen, dass meine beiden Kolleginnen mit allem, was sie zuvor über Eishockey erzählt hatten, absolut recht hatten: Zuschauen macht einfach Spaß!
Beim Para-Eishockey fahren die Sportler auf sogenannten Sledges, tief gelegten, schmalen Schlitten. Mittels Stöcken, an deren Enden Spikes angebracht sind, beschleunigt. Außerdem tragen alle einen Gesichtsschutz – ein sehr wichtiges Utensil!
Besonders wenn das südkoreanische Team spielte, war das Stadion voll und die Fans tobten. Ähnlich wie bei US-amerikanischen Basketballspielen hing ein Videowürfel über dem Spielfeld, auf den in den Unterbrechungen Live-Bilder einer Kiss- sowie einer Dance-Cam eingeblendet wurden – wer dort gezeigt wurde, sollte sich küssen oder tanzen. In den Pausen traten zudem Popstars auf und auch sonst spielte dauerhaft Musik. Die Stimmung ähnelte beinahe einem Konzert.
Mein Fazit: Viel zu rauer Umgang miteinander und zu viel Körperkontakt, als dass ich den Sport selbst probieren wollte – aber die besten Fans und die beste Stimmung hat definitiv das Para-Eishockey.

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Jun 6, 2018
Autor: Marie
Rubrik: studium
Jun 6, 2018

Praktikum im Studium

Fernbeziehung überstanden!

Das Ende meiner Fernbeziehung naht, denn mein Freund kommt endlich zurück nach Berlin. Nach vier langen Monaten, hunderten von Telefonaten und Skype-Anrufen, unzähligen Nachrichten und Fotos ist das Ende in Sicht.
Eine Fernbeziehung ist immer hart und muss von beiden Teilnehmern mit vollem Herzen getragen werden – das ist nichts, was einfach von alleine läuft. Vielleicht lässt sich eine Fernbeziehung mit einer Start-up-Gründung vergleichen: Am Anfang braucht man ein solides Kapital, um die Idee überhaupt umzusetzen. Beim Start-up wäre das wohl eine Finanzspritze, bei der Fernbeziehung sind es Vertrauen, Einsatz und Liebe. Dann kommt die lange Durststrecke, in der das Start-up beziehungsweise die Fernbeziehung von den Ressourcen zehrt und sich etablieren muss. Nach der erfolgreichen Anlaufphase entsteht zum Beispiel der Proto-Typ beziehungsweise eine gesunde und funktionierende Paardynamik trotz Distanz. Die erste große Hürde ist nun geschafft und eine stabile Basis steht. Doch ob sich das Produkt beziehungsweise die Fernbeziehung tatsächlich durchsetzen kann, zeigt sich erst später.
Ich bin überglücklich, dass die Phase der räumlichen und zeitlichen Trennung für uns nun endlich vorbei ist. Ich habe im Laufe der Zeit auch viel über meine Bedürfnisse lernen können. Jetzt weiß ich zum Beispiel, dass eine Trennung von vier Monaten das Maximum für mich ist und ein Treffen währenddessen definitiv von Vorteil wäre. Auch weiß ich, dass eine Fernbeziehung Menschen näher bringen kann und dass man als Paar immer selber entscheidet, wie die Beziehung aussieht, wie ein Streit gehandhabt wird, welche Lehren man zieht und wie man zueinander steht. Ich kann es kaum erwarten, dass er endlich wieder da ist!

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Jun 5, 2018
Autor: Bo
Rubrik: studium
Jun 5, 2018

Praktikum im Studium

Es ist vollbracht

Der vergangene Monat war wohl einer der schönsten, aber zugleich anstrengendsten und arbeitsintensivsten Monate meines Lebens, doch es ist endlich vollbracht: Nach vier Jahren kehrt der 1. FC Nürnberg in die Fußball-Bundesliga zurück – und ich durfte es hautnah miterleben! Die Feier in Sandhausen auf dem Platz, die Heimfahrt nach Nürnberg und der Empfang von tausenden Fans in der Heimat – noch heute habe ich Gänsehaut, wenn ich an diese Momente zurückdenke.

Im Anschluss an den Aufstieg machte sich das Presseteam daran, die intensive Saison nachzubereiten und kleinere Aufgaben zu erledigen, die in der Hochphase liegengebliebenen sind. Zudem lerne ich nun meinen Nachfolger an, denn mit dem Ende der Saison endet auch meine Zeit als Praktikant beim FCN – man soll ja gehen, wenn es am schönsten ist. Die drei Monate waren unbeschreiblich aufregend und für einen Fan wie mich unbezahlbar. Ich habe Menschen kennengelernt, die ich sonst aus der Ferne bewundert habe. Ich habe neue und vertraute Stadien aus unbekannten Blickwinkeln gesehen und besondere Momente erleben dürfen. 

Gerne hätte ich euch mehr von meinem Praktikum berichtet, doch dafür war schlichtweg keine Zeit. Die Zeit beim FCN war kräftezehrend und teilweise belastend. Zuvor hätte ich die Arbeit in der Pressestelle eines professionellen Fußballvereins als meinen Traumjob bezeichnet. Doch nach dieser wertvollen Zeit beim FCN weiß ich: Auf Dauer kann ich mir diese Arbeit im Moment nicht vorstellen.

Mein Rat an euch ist daher simpel: Macht Praktika und sammelt Erfahrungen! Oftmals sind Praktika unbeliebt und gelten bei vielen als verschwendete Zeit. Man würde ausgenutzt, dürfe nur einfache Arbeiten machen und werde auch noch schlecht oder gar nicht bezahlt. Doch aus meiner Sicht bringt einen die Praxis weiter und hilft ungemein bei der späteren Suche nach einem Job. Sowohl meine Zeit in Brüssel als auch die beim FCN haben mich entscheidend beeinflusst.

Und jetzt? Bis zum Ende des Semesters kehre ich an meine alte Werkstudentenstelle zurück. Dann stehe ich vor der Entscheidung: Arbeit oder Master? Egal, wie ich mich entscheide: Meine Zeit als Blogger endet nun endgültig. Ich hoffe, ihr hattet Spaß, meine Texte zu lesen und habt einen kleinen Einblick in die Pressearbeit eines Fußballvereins bekommen.

Autor: Christoph  |  Rubrik: studium  |  May 29, 2018
Autor: Christoph
Rubrik: studium
May 29, 2018