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Praktikum im Studium

Neustart in Frankfurt

Nach zwei ereignisreichen Traummonaten in Berlin hat es mich nach Frankfurt am Main verschlagen. Die schöne Stadt besticht mit der einzigen Skyline Deutschlands, dem Metropolgefühl, aber auch freundlichem Charme. Freundlich? Wahrscheinlich nicht das erste, was einem bei einer Stadt wie Frankfurt einfällt, aber bei näherer Betrachtung empfinde ich die Stadt tatsächlich als gemütlich. Natürlich sieht man von jeder Ecke der Stadt die Wolkenkratzer in den Himmel ragen, aber die hessische Gemütlichkeit, die Apfelwein-Kultur und die vielen schönen Orte der Stadt finde ich sympathisch. Die nächsten drei Monate habe ich Zeit, Frankfurt zu entdecken, den wunderschönen Campus Westend zu nutzen und unter den warmen Sonnenstrahlen die glitzernden Fassaden der Wolkenkratzer zu bewundern. Momentan bereite ich mich auf eine mündliche Klausur in der nächsten Woche vor und schreibe an einer Hausarbeit. Außerdem kommen nun immer mehr organisatorische Aufgaben wegen meines Auslandsaufenthaltes zusammen.
Neben der wachsenden Vorfreude auf Seoul, lasse ich mir momentan die Zeit und den Raum neue Inspiration für meinen weiteren Weg zu sammeln. In welche Richtung soll meine Bachelorarbeit gehen? Was will ich in den Monaten zwischen Bachelor und Master machen? Wo will ich meinen Master machen und in welchem Fach? Gibt es Alternativen zum Master und wenn ja, wie würde mein weiterer Verlauf aussehen? Jetzt habe ich drei Monate Zeit, mich intensiv mit diesen Themen auseinanderzusetzen und ich freue mich darauf.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Jun 25, 2018
Autor: Bo
Rubrik: studium
Jun 25, 2018

Praktikum im Studium

Der letzte Tag

Es ist so weit: Heute ist mein letzter Tag beim ZDF! Zwei ereignisreiche Monate, viele spannende Tage, unzählige Interviews und Recherchen später ist es nun Zeit, mich zu verabschieden. Meine Hospitanz hat mir die Augen geöffnet. Es hat mir ein Ziel aufgezeigt, für das es sich lohnt, so hart zu arbeiten, das Studium so radikal durchgezogen zu haben und auch weiterhin alles zu geben.
Ich verabschiede mich mit zwei weinenden Augen, denn am liebsten würde ich einfach bleiben. Dieses Praktikum hat sich lang angefühlt, weil ich jeden Moment intensiv gelebt habe. Ich will irgendwann zum Fernsehen, soviel steht für mich fest. Ich will zurück zum ZDF und hier fest arbeiten. Ich möchte mein Berliner Stadtleben führen und dabei jeden Tag mit Freude im Herzen zur Arbeit gehen.
Die vergangenen zwei Monate haben mich weiter gebracht als vier Semester Studium und alle anderen Praktika zusammen. Ich weiß nun, auf welche meiner Stärken ich bauen kann und an welchen Schwächen ich arbeiten muss. Ich weiß, welcher Arbeitstyp ich bin, wie ich meine Belastbarkeitsgrenze austaste und welche Art von Motivation bei mir wirkt. Von meinen Kollegen beim ZDF erhielt ich wichtige Kontakte und Tipps, die mich noch lange begleiten werden. Es ist Zeit, zu gehen – aber es wird auch die Zeit kommen, zurückkehren. Ich bin bereit, alles dafür zu geben.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Jun 14, 2018

Praktikum im Studium

Para-Eishockey hat die besten Fans

Hockey habe ich zuletzt in der sechsten Klasse im Sportunterricht gespielt, ein Freund von mir hat sich einmal im Eishockey versucht und erzählt, dass es da ganz schön rau zugeht – mehr wusste ich über diese Sportarten nicht. Bei den Paralympischen Winterspielen hatte ich deshalb zuerst kein Interesse daran, mir Eishockey anzuschauen. Ich hatte ohnehin keine Zeit, alle sechs stattfindenden Sportarten zu sehen, und war selbst nur für Biathlon und Langlauf eingeteilt.
Doch meine beiden Kolleginnen, die für Eishockey zuständig waren, stimmten mich um. Sie verbrachten nämlich schon bald kaum noch Zeit in unserer Redaktion, was nicht nur an der zweistündigen Busfahrt zum Eishockeystadion lag, sondern insbesondere an ihrer steigenden Begeisterung. Sie schauten sich täglich alle drei Spiele an – war vielleicht doch etwas dran an diesem Sport?
Nach der Hälfte der Winterspiele gab es einen Tag, an dem für mich weder Biathlon- noch Langlaufwettbewerbe anstanden – meine Chance also, um einmal eine andere Sportart zu sehen. Ich muss gestehen, dass meine beiden Kolleginnen mit allem, was sie zuvor über Eishockey erzählt hatten, absolut recht hatten: Zuschauen macht einfach Spaß!
Beim Para-Eishockey fahren die Sportler auf sogenannten Sledges, tief gelegten, schmalen Schlitten. Mittels Stöcken, an deren Enden Spikes angebracht sind, beschleunigt. Außerdem tragen alle einen Gesichtsschutz – ein sehr wichtiges Utensil!
Besonders wenn das südkoreanische Team spielte, war das Stadion voll und die Fans tobten. Ähnlich wie bei US-amerikanischen Basketballspielen hing ein Videowürfel über dem Spielfeld, auf den in den Unterbrechungen Live-Bilder einer Kiss- sowie einer Dance-Cam eingeblendet wurden – wer dort gezeigt wurde, sollte sich küssen oder tanzen. In den Pausen traten zudem Popstars auf und auch sonst spielte dauerhaft Musik. Die Stimmung ähnelte beinahe einem Konzert.
Mein Fazit: Viel zu rauer Umgang miteinander und zu viel Körperkontakt, als dass ich den Sport selbst probieren wollte – aber die besten Fans und die beste Stimmung hat definitiv das Para-Eishockey.

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  Jun 6, 2018
Autor: Marie
Rubrik: studium
Jun 6, 2018