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Praktikum im Studium

Mein erster Tag im Praktikum

Autor:
Nadine

Rubrik:
studium

04.09.2018

Die letzte Klausur ist geschrieben, die zweite Hausarbeit fertiggestellt und die Semesterferien stehen vor der Tür. Naja, fast jedenfalls, denn diesmal passt tatsächlich der Begriff vorlesungsfreie Zeit zum ersten Mal in meiner Studienzeit besser als Semesterferien. Die nächsten drei Monate werde ich nämlich von Montag bis Freitag acht Stunden täglich ein Praktikum in einer PR-Agentur in Frankfurt absolvieren.
Ich erinnere mich noch gut an mein Vorstellungsgespräch vor etwa einem halben Jahr. Damals konnte nur erahnen, wie es hinter den teils verschlossenen Bürotüren wohl aussieht. Inzwischen ist die Agentur zwei Stockwerke tiefer in neue Büroräume gezogen. Nun gibt es nur noch für die Chefs einzelne Büroräume. Alle anderen sitzen in einem großen Raum, der lediglich durch vereinzelte Regale unterteilt wird. Alles ist hell, offen und modern.
An meinem ersten Tag wurde ich von meiner Betreuerin in Empfang genommen und an meinen Schreibtisch für diesen Tag gebracht. Hier gibt es nämlich keine festen Plätze, sondern jeder sitzt jeden Tag woanders. Auf meinem heutigen Platz wartete zur Begrüßung sogar ein Blumenstrauß auf mich. Nachdem ich mich in meinen für das Praktikum angelegten Account eingeloggt hatte, ging es direkt weiter zum „MoMe“, dem „Montags-Meeting. Generell werden hier sehr viele englische Wörter und Abkürzungen benutzt, an die man sich wohl erst gewöhnen muss. So meint „SoMe“ zum Beispiel Social Media und außerdem telefoniert man nicht, sondern hat einen „Call“. Aber so ist das wohl in Agenturen.
Beim Montags-Meeting geht es darum, alle Mitarbeiter über Neuigkeiten auf dem Laufenden zu halten. Für mich war es spannend, zu sehen, wie ein Agenturalltag aussieht und was die einzelnen Abteilungen beschäftigt. Ich werde die nächsten drei Monate in Unternehmenskommunikation verbringen. Ich bin gespannt, was auf mich zukommen wird.

 

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