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Praktikum im Studium

Sommerfest

Ende August fand das große Sommerfest meiner Praktikumsstelle statt. Dabei schlugen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen warfen wir einen Rückblick auf das vergangene Freiwilligenjahr in der Kultur und verabschiedeten die Freiwilligen, deren Dienst nun endete. Zum anderen hießen wir die Freiwilligen des neuen Jahrgangs willkommen und gaben ihnen ein Ausblick auf das kommende Freiwilligenjahr.
Das Sommerfest war größtenteils von den Freiwilligen selbst organisiert worden. Sie hatten sich in unterschiedliche Gruppen eingeteilt, wovon jede für eine andere Aufgabe verantwortlich war, beispielsweise Dekoration, Catering und Bühnenprogramm. Meine Kollegen und ich haben ausgeholfen, wenn es irgendwo Probleme gab. So hatte ich sie beispielsweise dabei unterstützt, die Tombola zu organisieren und den Saal zu schmücken, damit alles rechtzeitig fertig wurde.
Beim Sommerfest waren verschiedene Stände aufgebaut und Aktionen im Angebot. Eine Freiwillige malte beispielsweise Henna-Tattoos, eine weitere zeichnete Karikaturen. Außerdem gab es einen Mitmach-Zirkus, eine Chill-Out-Area mit Musik und einen Stand, an dem Freundschaftbändchen geknüpft werden konnten. Das Bühnenprogramm am Abend bestand unter anderem aus einer Fotoshow über das vergangene Jahr, einem Poetry-Slam und Musik. Der Beitrag meiner Praktikumsstelle war ein Film, für den die Koordinierenden der Freiwilligendienste das Motto des Abends „Superhelden“ aufgriffen und sich in Superheldenkostümen in ihrem Büroalltag zeigten. Ich hatte die Filmszenen drehen und zusammenschneiden dürfen. Deshalb erfüllte es mich mit Stolz, als der Film bei dem Publikum gut ankam und alle wild applaudierten.
Insgesamt hat mir das Sommerfest sehr gut gefallen. Zwar hatte es mich im Vorfeld jede Menge Arbeit und Überstunden gekostet, aber es hat sich gelohnt! Ich fand es schön, viele Freiwillige kennenzulernen, und konnte nur zu gut verstehen, dass die meisten mit einem lachenden und einem weinenden Auge ihren Freiwilligendienst beenden – so war es mir damals auch ergangen. Während die alten Freiwilligen nun in einen neuen Lebensabschnitt starten, wartet auf mich die zweite Hälfte meines Praktikums mit den neuen Freiwilligen.

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Sep 25, 2018
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Sep 25, 2018

Praktikum im Studium

Die Schnelllebigkeit einer Agentur

Inzwischen habe ich die ersten zwei Woche meines Praktikums erfolgreich hinter mich gebracht. Da ich ab dem ersten Tag viele Aufgaben zugewiesen bekommen habe und direkt in den Agenturalltag eingespannt wurde, kommt es mir jedoch vor, als wäre ich schon viel länger hier. Kleine Notiz am Rande: Ich habe noch nie in meinem Leben so viele E-Mails bekommen und verschickt. An meinem ersten Tag fand ich es noch etwas befremdlich, wie alle in ihre Arbeit vertieft auf ihren Bildschirm starren und auf der Tastatur rumklappern. Die ganze Situation und die Geräusche waren mir fremd. Aber bereits nach wenigen Tagen hatte ich mich daran gewöhnt.
Die Tage vergehen sehr schnell – ebenso schnell wechseln die Aufgaben, die zu behandelnden Themen, die Sitzplätze, selbst die Mitarbeiter. Innerhalb von zehn Tagen haben wir drei Leute verabschiedet, sodass es für mich häufiger Kuchen gab als im vergangenen halben Jahr. Bedenkt man außerdem, dass hier nur etwa 18 Leute arbeiten sind drei Leute recht viel. Zudem sind auch viele der Angestellten noch nicht lange hier. Schnell habe ich erfahren: Wer länger als zwei Jahre in derselben Agentur arbeitet, ist nicht dynamisch genug für diese Branche.
Interessante Ansicht, aber wäre das etwas für mich? Agenturen klangen für mich immer attraktiv, da ich mir nie vorstellen konnte, mein Leben lang das Gleiche zu tun. Da man in Agenturen meist für mehrere Kunden gleichzeitig arbeitet, ist für Vielfalt und Abwechslung gesorgt – der Grund, weshalb ich mich für mein Praktikum hier entschieden habe. In mancherlei Hinsicht bin ich dann doch ein Gewohnheitstier. Täglich den Sitzplatz zu wechseln widerstrebt mir zum Beispiel und so wechsle ich doch meist nur zwischen denselben zwei Plätzen hin und her.
Ich bin jedenfalls gespannt, wie viele Abschiede und Kuchen es hier noch geben wird. Nächste Woche dürfen wir allerdings erst mal ein neues Gesicht begrüßen und zwar einen Praktikanten. Gut für mich, denn die weniger spaßigen Aufgaben können wir uns dann teilen.

Autor: Nadine  |  Rubrik: studium  |  Sep 17, 2018

Praktikum im Studium

Perspektivenwechsel

In meinem derzeitigen Praktikum erlebe ich das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) Kultur von einer neuen Seite. Nach meinem Abitur war ich selbst eine Freiwillige, jetzt bekomme ich die Sicht der Koordinierenden mit, die für den Träger arbeiten. Wir sind für die Betreuung der Freiwilligen und die Koordination des Freiwilligendienstes zuständig. Ich muss zugeben, dass mir bis vor Kurzem nicht bewusst war, wie viel Organisation und Verwaltung hinter einem FSJ steckt, was es alles zu beachten gibt und zu welchen Schwierigkeiten es kommen kann.
Zu einem Freiwilligendienst gehören beispielsweise Seminare, die vom Träger organisiert werden. Als FSJlerin habe ich mich immer sehr auf die Seminare gefreut.
Jetzt saß ich mit meinen Kollegen stundenlang zusammen, um das anstehende Seminar der derzeitigen Freiwilligen zu organisieren und zu planen. Beispielsweise müssen der Programmablauf festgelegt, Materialen angeschafft und genaue Absprachen mit der Jugendherberge getroffen werden. Damit alles glatt laufen kann, müssen bei der Seminarplanung sehr viele Dinge bedacht und erledigt werden, wovon ich zuvor nichts geahnt habe.
Außerdem werden die Freiwilligen während ihres Dienstes mindestens einmal in ihren Einsatzstellen besucht. Bei dem Besuch führen die Koordinierenden Gespräche mit den Freiwilligen und den zuständigen Mitarbeitern und stellen so sicher, dass die Freiwilligen vor Ort richtig betreut werden und die Einsatzstelle ihre Aufgaben erfüllt. Damals wurde ich von meiner Koordinatorin besucht und habe ihr ausführlich von meinem FSJ-Alltag berichtet. Vergangene Woche durfte ich zusammen mit einem Kollegen eine Einsatzstelle besuchen und habe eine Freiwillige kennengelernt, die uns von der Situation in ihrer Einsatzstelle erzählte.
Die Arbeit in meinem Praktikum macht mir viel Spaß. Ich finde es interessant, zu lernen, wie ein Freiwilligendienst organisiert wird. Außerdem gefällt es mir, viele Freiwillige kennenzulernen und dabei mitzuhelfen, dass sie in ihrem FSJ eine ebenso schöne Zeit haben wie ich damals.

 

 

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  Sep 11, 2018
Autor: Franziska
Rubrik: orientieren
Sep 11, 2018