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Schülerleben live

Englisch lernen

Englisch war schon immer mein Lieblingsfach. Schon in der Grundschule hatte ich mich darauf gefreut, richtig Englisch zu lernen. Mein Interesse für die Sprache stieg dann noch, als ich britische und amerikanische Serien und Filme unbedingt in der Originalsprache schauen wollte. Anfangs benötigte ich immer Untertitel, um alles richtig zu verstehen, da mein Schulenglisch nicht ausgereicht hat, unterschiedliche Akzente und Umgangssprache zu verstehen. Doch irgendwann lernt man dazu und benötigt keine Untertitel mehr. Dadurch, dass ich mir von diesem Zeitpunkt an so gut wie jeden Tag irgendetwas auf Englisch im Internet angeschaut habe und somit täglich mit dieser Sprache konfrontiert war, hat sich mein Englisch deutlich verbessert. Auch meine Englischlehrerin in der neunten Klasse hat uns immer wieder geraten, möglichst viel Englisch zu lesen oder zu hören. An ihr lag es auch, dass ich und auch andere aus meinem Kurs uns besonders für den britischen Akzent begeisterten. Sie selbst sprach mit einem britischen Akzent, sodass ich versucht habe, mir ihren Akzent abzuschauen. Zudem machte ich 2017 eine Sprachreise nach England, wodurch ich mich noch mehr für die englische Sprache und Kultur begeisterte. 2018 und 2019 nahm ich Teil an einer Jugendbegegnung mit Schottland, bei der ich vor allem lernte, dass man auch einfach mal drauf los sprechen sollte, auch wenn dabei Fehler passieren. Denn das ist nicht schlimm und kann manchmal sogar ganz witzig sein.
In der Schule lernen wir zwar britisches Englisch, doch zwischendurch ging es auch um amerikanisches Englisch oder auch australisches Englisch. Durch alle diese unterschiedlichen Akzente, die wir in der Schule lernen und durch die unterschiedlichen Sprechweisen, die ich mir zuhause anhörte, war ich zwischendurch äußerst verwirrt, wie genau ich sprechen möchte. Schlussendlich fasziniert mich am meisten der britische Akzent. Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mein Weg, Englisch zu lernen, durch viele unterschiedliche Faktoren beeinflusst wurde. Den Spaß und das Interesse für Englisch habe ich dabei zum Glück nie verloren und ich bin sehr dankbar für die Möglichkeiten, die ich hatte, um mein Englisch zu verbessern. Wer weiß, vielleicht verschlägt es mich nach meinem Abitur für einen längeren Zeitraum nach Großbritannien.

Autor: Clara  |  Rubrik: orientieren  |  Nov 13, 2019
Autor: Clara
Rubrik: orientieren
Nov 13, 2019

Schülerleben live

Was will ich studieren?

In den Ferien nehme ich mir immer die Zeit, um mein Zimmer mal so richtig gründlich aufzuräumen. Meistens dauert das einen ganzen Tag. Wenn ich mal dabei bin, stelle ich gleich mein gesamtes Hab und Gut auf den Kopf und sortiere alles neu. Dabei habe ich den „offiziellen Studienführer für Deutschland“ wiedergefunden: 400 Seiten eng bedrucktes Papier über die verschiedenen Studiengänge und Hochschulen. Da ich ein Faible für Zahlen habe, habe ich recherchiert, wie viele Studiengänge und Ausbildungsberufe in Deutschland angeboten werden. Bei Letzteren ist man sich relativ einig: Im Jahr 2018 sind es 326 anerkannte Ausbildungsberufe. Was die Studiengänge anbelangt, wird es schon weitaus schwieriger eine exakte Zahl anzugeben. Man kann von ungefähr 19.000 verschiedenen Studiengängen ausgehen. Wenn ich diese Zahlen sehe, kommt natürlich die altbekannte Frage auf: Wie soll man sich bei dieser Auswahl je entscheiden können?
Man hat so viele Möglichkeiten. Es gibt Universitäten, Kunst- und Musikhochschulen, Fachhochschulen, Berufsakademien, den öffentlichen Dienst, Berufsfachschulen und wer weiß, was noch. Ich gebe zu, dass ich ziemlich überfordert bin.
Man wird mit dieser Auswahl und mit dieser Entscheidung natürlich nicht allein gelassen. An meiner Schule gab es ab der achten Klasse regelmäßig Veranstaltungen und Informationsmaterial zum Thema Berufs- und Studienorientierung. Ich habe schon viele Tests zur Studienorientierung gemacht. Sie haben mir aber nicht wirklich weitergeholfen, da meine Interessen zu breit gefächert sind. Ich kann mir einfach zu Vieles vorstellen, was ich nach dem Abitur gerne machen würde: Medizin, Journalismus, Kulturwissenschaften, Lehramt, Biochemie oder doch lieber Bibliotheks- und Informationswissenschaften? Am liebsten würde ich zwanzig verschieden Sachen studieren, denn alles erscheint mir interessant und spannend.
Ich bin vermutlich etwas spät dran mit meiner Entscheidung. Vielleicht sollte ich mir langsam Sorgen machen, denn ich versuche schon seit knapp drei Jahren herauszufinden, was ich eigentlich will. Doch ich bleibe optimistisch. Vielleicht finde ich es ja in diesem Schuljahr heraus, ganz nach dem Motto: Lieber spät als nie.

Autor: Maril   |  Rubrik: orientieren  |  Nov 8, 2019
Autor: Maril
Rubrik: orientieren
Nov 8, 2019

Schülerleben live

Wahl der Leistungskurse

Nach den Sommerferien bin ich in die Qualifikationsphase gestartet. Noch vor den Sommerferien gab es eine wichtige Entscheidung zu treffen: die Wahl meiner Leistungskurse. Da ich zu einer Schule in Nordrhein-Westfalen gehe, bestehen meine Abiturfächer aus zwei Leistungskursen sowie jeweils ein weiteres schriftliches und mündliches Fach. Diese vier Abiturfächer müssen aus mindestens zwei Hauptfächern bestehen und die Felder sprachlich/literarisch, naturwissenschaftlich/mathematisch sowie gesellschaftswissenschaftlich abdecken.
Dass einer meiner Leistungskurse definitiv Englisch sein wird, stand für mich schon fest, da Englisch schon immer zu meinen Lieblingsfächern zählte und mir generell Sprachen besser liegen als Naturwissenschaften. Die Wahl des zweiten Leistungskurses fiel mir dann doch etwas schwerer. Anfangs hatte ich zwischen Pädagogik, Deutsch und Philosophie hin- und herüberlegt, mich jedoch schlussendlich für Pädagogik entschieden, aus dem einfachen Grund, dass obwohl die Klausuren sehr anspruchsvoll sind, mich die Themen sehr interessieren und Pädagogik auch ungefähr die berufliche Richtung ist, in die ich später gehen möchte. Leider teilten mein Interesse für Pädagogik lediglich fünf meiner Mitschüler, weswegen kein Pädagogik-Leistungskurs zustande kam. Das heißt, ich musste mich zwischen Deutsch und Philosophie entscheiden. Dies viel mir etwas schwerer, da meine Klausuren in beiden Fächern ungefähr gleich ausfielen und es in beiden Fächern Themen gab, die mir nicht sonderlich zusagten. Ich entschied mich schließlich für Philosophie, zumal ich mir besser vorstellen konnte, fünf Stunden pro Woche in Philosophie zu meistern und ich Philosophie oft interessanter als Deutsch fand. Meine restlichen Abiturfächer muss ich glücklicherweise erst in der Q2 bestimmen.
Mittlerweile hatte ich schon die eine oder andere Stunde Englisch- und Philosophie-Leistungskurs und kann sagen, dass ich mit beiden Entscheidungen vollkommen zufrieden bin. Dass Englisch mir zusagen wird, habe ich nie in Frage gestellt, doch auch mit Philosophie bin ich sehr glücklich und kann es jedem ans Herz legen.

Autor: Clara  |  Rubrik: studium  |  Oct 28, 2019