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Studienfahrt - Teil 2

Autor:
Maria

Rubrik:
orientieren

27.11.2020

Auf der Studienfahrt sollten wir uns auch selbst eine Sehenswürdigkeit aussuchen, die wir eigenständig besuchen durften. Ich habe mich da für die Galerie für Zeitgenössische Kunst entschieden. Dort lief gerade die Ausstellung „Am Ende diese Arbeit", bei der Filme und Kunstwerke gezeigt wurden, die das Verständnis für „Arbeit“ aus verschiedenen Perspektiven verdeutlichte: Aus Arbeit wird Kunst und aus Kunst wird Arbeit. Teilweise wurde auch Kritik an der Arbeitswelt geäußert, zum Beispiel an dem Prinzip „Wir leben, um zu arbeiten! Oder die immer größer werdende Distanz zur Natur, was einen auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt hat, aber auch zum Teil die Auswirkungen auf den mentalen Zustand von falscher beziehungsweise zu viel Arbeit, was meiner Meinung nach ein ziemlich wichtiger Punkt ist.
Was mir an dieser Fahrt auch besonders gefallen hat ist, dass man sich über die Woche auf einmal mit vielen Menschen super gut verstanden hat, mit denen man vielleicht vorher nicht wirklich viel zu tun hatte. Auf einmal war man mit Menschen, mit denen man früher kaum geredet hat, jeden Abend zusammen essen. Aber auch der Beziehung zu meinen Zimmergenossen, mit denen ich zwar ohnehin schon befreundet bin, tat diese Woche sehr gut. Natürlich ist es schade, dass sich diese Beziehungen erst zum Ende der Schulzeit gebildet haben, aber so hat man immerhin in den letzten Monaten nochmal Erinnerungen gesammelt, an die man mit Freude zurückdenkt.
Obwohl es zu Beginn niemand erwartet hätte: Für die allermeisten war diese Studienfahrt – auch wenn es nicht nach Irland oder in die Toskana ging – ein echt schönes Erlebnis. Zum einen hat die Stadt selbst den meisten viel besser gefallen als gedacht, aber natürlich kommt es auch auf die Menschen an, mit denen man unterwegs ist. Generell bin ich sehr froh, diese Woche miterlebt haben zu dürfen.

 

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