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Schülerleben live

Fasching

Autor:
Tobias

Rubrik:
orientieren

14.02.2018

„Das ist mein letztes Mal Fasching in der Schule“, ist mir zu Beginn des schmutzigen Donnerstag, wie er hier genannt wird, aufgefallen. Normalerweise bin ich an diesem Tag immer gerne in die Schule gegangen, weil es etwas Besonderes war. Schon allein der Schulweg war toll, da fast alle verkleidet in den Bus gestiegen sind.
Als ich nun in der Schule ankam, hörte ich schon von weitem laute Musik. Die ersten drei Stunden hatten wir nach Stundenplan Unterricht, also ging ich zu dem Raum, in dem wir Deutsch hatten. Doch ich war dort ganz allein – und das nur wenige Minuten vor Unterrichtsbeginn! Geschockt malte ich mir aus, wie es wohl sein würde, alleine mit dem Lehrer zu sein. Zum Glück sind meine Klassenkameraden aber wenig später noch aufgetaucht.
Ohnehin: Fast kein Lehrer, geschweige denn die Schüler hatten am schmutzigen Donnerstag Lust auf Unterricht. So saßen wir eine der insgesamt zwei Deutsch-Stunden herum, ohne etwas zu tun, dasselbe Bild in Religion. Während man sich in den vergangen Jahren die Zeit bis zur Schulbefreiung durch die Narren gegen 10 Uhr mit witzigen Spielen vertrieb, wartete wir dadurch dieses Mal gefühlte Tage auf die Befreiung. Doch dann kamen endlich die Narren und erlösten uns lautstark.
Nun habe ich eine Woche Ferien – die zweitletzten vor dem Abitur. Vielleicht sollte ich langsam anfangen, zu lernen …

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