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Ein Ausflug nach Dresden

Autor:
Laura

Rubrik:
orientieren

07.06.2018

Wenn man bei uns im Deutsch-Leistungskurs ist, hat man das Los gezogen, seine seltene Freizeit in Theatern zu verbringen. Diese Ausflüge sind keine Pflicht, aber wer sagt schon Nein zu einer Fahrt nach Dresden?
Die 100. Aufführung von Shakespeares „Hamlet“ war also der Grund, weshalb ich am Pfingstsonntag nicht entspannt zu Hause saß, sondern im Zug nach Dresden. Im Nachhinein war dieser Ausflug eine schöne Abwechslung am langen Wochenende, schließlich bin ich nicht alle Tage in der Landeshauptstadt. Da wir vor der Theateraufführung noch etwa zwei Stunden Zeit hatten, konnten wir ein paar sehenswerte Orte in der Altstadt besuchen und uns die Füße vertreten. Das war auch nötig, da die Aufführung drei Stunden ging und die Sitzreihen kaum enger hätten sein können.
In Bezug auf Theateraufführungen bin ich zwiegespalten. Grundsätzlich sehe ich gerne das eine oder andere Werk auf der Bühne. Doch in letzter Zeit waren die meisten Aufführungen, die ich besucht habe, meiner Meinung nach nicht besonders gut umgesetzt. Aber von „Hamlet“ wurde ich positiv überrascht. Die Dresdner Inszenierung ist auf jeden Fall sehenswert, auch wenn ich von der Schlussszene ein wenig enttäuscht war – aber ich möchte nichts spoilern!
Vor der Rückfahrt nach Leipzig hatten wir jede Menge Glück: Ganz knapp haben wir noch die letzte Straßenbahn ergattert, die uns rechtzeitig vor der Abfahrt unseres Zuges zum Hauptbahnhof Dresden fuhr und dort konnten wir uns zwei Minuten vor Ladenschluss Verpflegung für die Fahrt kaufen. Der Ausflug nach Dresden wird mir gut in Erinnerung bleiben.

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