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Schülerleben live

Der Anfang vom Ende

Autor:
Maja

Rubrik:
orientieren

07.03.2012

Für alle, die nicht aus Bayern kommen: Seit der Einführung des G8 hierzulande, belegt jeder Gymnasiast in der 11. und 12. Klasse das sogenannte W-Seminar. Bevor hier jemand auf falsche Ideen kommt, W steht für wissenschaftlich.

Also haben wir in der 11. Klasse die Basics zum Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten erlernt. Danach begann aber erst die wahre Arbeit. Für mich war der erste Schritt zugleich auch der schwierigste: Ein Thema wählen, über das ich in einem Umfang von zehn bis 15 Seiten schreiben kann und das etwas mit Platon zu tun hat. „Platon“ ist der Name unseres Seminars. Der Schwerpunkt ist Altgriechisch. Dieses W-Seminar war zwar eigentlich nicht meine erste Wahl, im Nachhinein bin ich aber gar nicht böse darüber, dass ich umgelost wurde.

Nach langem Hin und Her habe ich nämlich meines Erachtens ein sehr interessantes Thema gefunden: Die Unsterblichkeit der Seele. Dieses Thema hat den Vorteil, dass es sich, wie die meisten philosophischen Themen, durchaus nicht nur auf die Antike bezieht. So betrachte ich in meiner Arbeit auch die indische Philosophie im Vergleich zu Platons Vorstellungen.

Dann hieß es, von einer Bibliothek in die andere rennen und sämtliche Funktionen von Word zu erlernen: Wie setzt man Fußnoten? Wie zitiert man überhaupt korrekt? Was ist ein elektronisches Inhaltsverzeichnis? Wie schreibt man mit griechischen Buchstaben? Wie konvertiert man die ganze Geschichte in ein PDF?

Letzten Endes war der Spuk dann am Dienstag nach den Herbstferien vorbei. Eine Woche später war auch alles schon wieder vergessen... Und jetzt, ein halbes Jahr später, soll jeder seine Arbeit vorstellen. Wie präsentiere ich das jetzt halbwegs spannend? Es gibt nämlich ähnlich viele Bilder von Platon wie von Seelen, und auch die Unsterblichkeit ist jetzt nicht so direkt sichtbar. Sollte wohl ein bisschen schwierig mit der Anschaulichkeit werden. Ich werde mich wohl dieses Wochenende mit der Vorbereitung einer halbwegs spannenden Präsentation beschäftigen.

Wenn ich sie dann nächsten Dienstag hinter mich gebracht habe, ist auch dieses Thema endlich endgültig abgeschlossen.

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