interaktiv

Schülerleben live

Köln ohne Sightseeing

Autor:
Johannes

Rubrik:
orientieren

20.04.2012

So, die Woche, von der ich im letzten Blog schon gesprochen habe, liegt nun einigermaßen erfolgreich hinter mir. Die Mathe-Klausur war echt zu schaffen und das Deutsch-Referat lief an sich auch gut, es gibt also keinen Grund, weiterhin schlecht gelaunt zu sein! Vor allem bei der Aussicht auf ein Wiedersehen mit guten Bekannten und den ersten Teil meiner Surflehrer-B-Lizenz-Ausbildung. Ja, denn endlich ist es so weit: Das Theorie-Seminar für meine Surflehrer-Ausbildung steht an, und dafür muss ich nach Köln fahren, wo der Verband Deutscher Wellenreitlehrer seinen Sitz hat und die Schulungen durchführt.

Am Freitag also raus aus der Schule, Sachen für ein Wochenende in Köln packen und los. Zugegeben, ein bisschen stressig wird das schon werden, denn ich werde am Sonntagabend voraussichtlich erst gegen halb zwölf Uhr nachts in Nürnberg ankommen und muss am Montagmorgen um vier Uhr morgens aufstehen, weil ich zum Snowboarden will. Egal, jetzt steht erstmal Köln auf der To-do-Liste. Pünktlich um 17 Uhr stehe ich am Hauptbahnhof und warte auf meine Mitfahrgelegenheit. Das nur als Tipp: Sucht euch im Zweifel lieber eine Mitfahrgelegenheit, ihr müsst zwar unter Umständen vier Stunden mit echt nervigen Leuten in einem Auto verbringen, dafür spart ihr aber bares Geld: Obwohl ich eine Bahncard 50 habe, hätte ich bis nach Köln 50 Euro zahlen müssen. Da waren die 22 Euro für die Mitfahrgelegenheit doch deutlich günstiger, auch wenn vier Stunden ohne Pause auf dem mittleren Sitz eines eher kleinen Autos deutlich unkomfortabler als die Sitze eines ICE sein dürften. Abends um zehn war ich dann jedenfalls in Köln und habe mich bei guten Bekannten einquartiert, die ich vor fünf Jahren beim Surfen kennengelernt hatte. Ursprünglich wollte ich couchsurfen, allerdings konnten meine Bekannten dann wider Erwarten doch mit einer Unterkunft behilflich sein, sodass mir dieses Erlebnis noch zu erleben bleibt.

Die Ausbildung selbst war dann wieder hauptsächlich stressig: Neben Theorievorträgen über Didaktik, Methodik und dergleichen standen auch praktische Übungen und Bewegungslehre auf dem Programm. Trotzdem natürlich sehr interessant. Für Sightseeing in Kölle war leider keine Zeit. Nicht mal Kölsch konnte ich probieren, aber ich hoffe, das lässt sich bald mal nachholen. Richtig freuen tue ich mich jetzt aber auf die praktische Ausbildung, die dann in den Pfingstferien steigen wird. Die ist zwar eine Woche vor meiner letzten Abiturprüfung, aber dafür hab ich dann die Lizenz in der Tasche und kann in den nächsten Jahren surfend Geld verdienen! Ist doch auch nicht so schlecht, oder?

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