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Schülerleben live

Verletzungsgefahr beim Abitur

Autor:
Maja

Rubrik:
auszeit nach dem abi

01.06.2012

Von mir hat man in letzter Zeit wenig gehört. Das liegt vor allem daran, dass ich gerade meine Abiturprüfungen schreibe und einerseits nicht viel Interessantes erlebe und andererseits gelernt habe und keine Blog schreiben sollte. Jetzt tue ich das aber trotzdem in einer kleinen Matherlernpause.

Als ich kleiner war und während der Abizeit an der Turnhalle vorbei gelaufen bin, ist mir irgendwie immer so ein kleiner Schauer über den Rücken gelaufen und ich war sehr froh, dass es noch so ewig hin ist, bis auch ich mal in dieser unangenehmen Situation sein werde. Irgendwann war es aber auch bei mir soweit. Im Endeffekt ist es gar nicht so schlimm, wie ich es mir ausgemalt habe: Man hat sich ja die letzten beiden Jahre im Unterricht vorbereitet und jährlich machen tausende das Abitur, das muss also zu schaffen sein.

Natürlich sind die Abiturwochen ziemlich anstrengend, aber so fürchterlich ist es dann doch nicht. Heute ist mir zum Beispiel etwas sehr lustiges im Englisch Abitur passiert: Ich war gerade auf dem Rückweg von der Toilette und wollte mich wieder an meinen Platz setzen, da hat sich irgendwie der rechte Fuß im linken Hosenbein verheddert. Ich weiß auch nicht, wie so was passieren kann! Als ich es danach nachspielen wollte, ist es mir auch partout nicht mehr gelungen. Naja, ich bin umgefallen und zwar mit so viel Schwung, dass ich noch weiter gekippt bin, mit meinem Kopf die Tischkante gestreift habe und dann halb sitzend mit dem Kopf über dem Boden hing. Zu diesem Zeitpunkt haben schon alle laut gelacht.

Die Aufsicht konnte sich den Kommentar, ob ich denn Mr. Beans Spicktechniken weiter ausfeilen wollte, nicht verkneifen.

Naja, jetzt tut mir jedenfalls der Kopf weh, aber wenigstens ist nichts Schlimmeres passiert und alle haben einmal kräftig gelacht, was bei dem Stress ja auch ganz entspannend wirken kann.

Das Abi birgt also scheinbar eher die Gefahr, sich zu verletzten als durchzufallen.

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