interaktiv

Schülerleben live

Einmal Frankreich und zurück

Autor:
Johannes

Rubrik:
orientieren

14.06.2012

Kaum war das Englisch-Kolloquium rum, hatte ich für die nächsten knapp drei Wochen frei. Allerdings „musste“ ich mich ans Packen machen. Wie ich bereits berichtet habe, stand für mich ja noch die praktische Ausbildung zum Wellenreitlehrer aus. Die trockene Theorie war bekanntermaßen in Köln bereits erledigt worden. Also packte ich meine Siebensachen und machte mich, zusammen mit zwei Mitstreiterinnen, am Donnerstagmorgen um drei Uhr auf den Weg an die französische Atlantikküste. Wir waren mit einem alten VW T3, Baujahr ’89, unterwegs, dementsprechend langsam ging es auch voran. Mit einem Schnitt von gut 90 Stundenkilometern tuckerten wir also gen Westen und kamen nach knapp 18 Stunden an unserem Ziel, etwas südlich von Bordeaux, an.

Der Freitag war sogar noch frei und so hatten wir die Möglichkeit, noch ein bisschen auszuruhen, um unsere Energiereserven für die Woche aufzufüllen. Dies war auch bitter nötig, denn die folgende Woche stellte sich als unglaublich anstrengend heraus: Früh morgens ging es los, wahlweise mit Kursbetreuung, gefolgt von endlosen Nachbesprechungen der Kursstruktur; oder eben Theorievorträgen zu Themen wie Didaktik, Rettungskette oder ähnlichem. Neben all dem hatten wir Lehrproben, Theorievorträge (in meinem Fall „Wellenentstehung“), Videoanalysen, Korrekturlehrproben und abschließend eine zweistündige Klausur. Um den Lehrgang erfolgreich zu abzuschließen, musste ich 50 Prozent in der Klausur erreichen. Aber das habe ich geschafft!

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