interaktiv

Schülerleben live

Freiheit?!

Autor:
Johannes

Rubrik:
orientieren

26.06.2012

Am Dienstag um 16.45 Uhr war es also soweit: Meine – voraussichtlich – letzte Abiturprüfung lag hinter mir! Nach einem zehnminütigen Referat über Ursachen und Auswirkungen von Meeresströmungen sowie anschließend 20 Minuten Fragen zur allgemeinen Wirtschaftsgeographie war auch diese Hürde überwunden. Das Gefühl, mit dem ich das Schulgebäude verließ, lässt sich nur schwer beschreiben. Am nächsten kommt vermutlich das an sich recht abgedroschene Bild der abfallenden Tonnenlast.

Die Zeugnisvergabe ist noch ein paar Wochen entfernt, die Ergebnisse der Abiturprüfungen erwarten mich allerdings schon am Freitag, also in genau drei Tagen!

Da ich jedoch auf keinen bestimmten Abiturschnitt angewiesen bin – irgendwie scheint niemand so richtig Physik studieren zu wollen – kann ich der ganzen Show sehr gelassen entgegen blicken.

Was also tun, mit der vielen Freizeit? Keine Sorge, ich habe genug zu tun. Schließlich bedeutet die baldige Abifeier auch, dass meine endgültige Abreise aus meiner Heimatstadt Nürnberg nicht mehr weit ist! In dieser Zeit gilt es also, mit Nürnberg abzuschließen. Dinge wie Zimmer aufräumen, Bücher packen, Regale auseinanderbauen, streichen und derartiges warten auf mich. Zudem die Reisevorbereitungen für die drei Monate in Frankreich, Spanien und eventuell Portugal. Glücklicherweise fallen bürokratische Acts wie internationaler Führerschein, Reisekrankenversicherung, Visa und dergleichen mehr weg, andererseits sehen die nächsten Wochen wohl wirklich sehr stressig aus.

Gleichzeitig gilt es, meinen Bus reisetauglich zu machen, denn 23 Jahre gehen an Autos nicht ganz spurlos vorüber. So werde ich die nächsten Wochen vermutlich putzend, lackierend und polierend verbringen, jedoch ist das auch in gewisser Weise eher ein Hobby als Arbeit. Nebenbei wird die Reisekasse durch Nachhilfe etwas aufgebessert, auch Haushaltsjobs werden freie Zeit in Anspruch nehmen.

Ganz zu schweigen von physischen Vorbereitungen: Da ich ja den Großteil des Sommers in Frankreich als Surflehrer arbeiten werde, muss ich die nächsten Wochen wohl noch drei bis vier Mal pro Woche schwimmen gehen, so wie ich das die letzten drei Monate auch getan habe. Auch das ist aber eher Hobby als Arbeit.

Und natürlich sollen Freizeitaktivitäten auf keinen Fall zu kurz kommen! Entsprechend stehen bouldern, feiern, Freunde treffen und so weiter sehr weit oben auf der To-do-Liste!

Ihr seht also: Langweilig werden die nächsten Wochen sicher nicht. Was letzten Endes jedoch tatsächlich seinen Eintrag in die Chroniken findet, erfahrt ihr in den nächsten Blogs!

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