interaktiv

Schülerleben live

Engagement nebenher

Autor:
Bo

Rubrik:
orientieren

05.03.2014

Jeden Morgen fühlt sich ein jeder Schüler erschlagen und hat nur einen Gedanken: Den Tag überstehen und dann wieder ins Bett fallen. Schließlich ist der Schulalltag oftmals sehr anstrengend. Wenn dann noch Klausuren oder Facharbeiten anstehen, ist es sogar noch schlimmer. Ist es dennoch möglich, sich nebenbei sozial zu engagieren, Hobbys nachzugehen oder sich etwas Geld dazu zu verdienen? Es klingt zwar praktisch unmöglich, aber vermutlich meistert ein großer Teil der deutschen Schüler diese Herausforderung. Einige meiner Mitschüler machen Leistungssport und trainieren sechsmal die Woche. Andere – und dazu zähle ich mich – engagieren sich ehrenamtlich oder haben einen Job, mit dem sie ihr Taschengeld aufstocken. Dabei sollte man auf ein paar Dinge achten: Das erste wichtige Kriterium ist Flexibilität. Finde eine Stelle oder eine Institution, in der du dich einbringen kannst, wenn du auch wirklich Zeit hast. Zweitens: Such dir etwas, was dich begeistert, denn ohne Freude verschwindet die Motivation sehr schnell. Ideal ist es natürlich, wenn du deine schulischen Schwerpunkte einbringen kannst. Wenn du beispielsweise Pädagogik-Leistungskurs hast, bietet es sich an, im Kindergarten auszuhelfen. Der dritte Punkt ist Selbstständigkeit. Wenn man immer mit seiner besten Freundin unterwegs ist, lernt man keine neuen Leute kennen. Der Begleitschutz führt oftmals zu Ablenkung und weniger Aufmerksamkeit gegenüber der Aktivität. Und ganz nebenbei bin ich überzeugt, dass mögliche Arbeitgeber auf solche Dinge im Lebenslauf ihrer Bewerber achten. Außerdem macht es einen Unterschied ob man erfüllt ins Bett fällt, oder nur dem Alltagstrott folgt.

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