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Schülerleben live

Meine erste Fahrstunde

Autor:
Bo

Rubrik:
orientieren

26.06.2014

Vergangene Woche fiel am Montag der Unterricht aus, da an diesem Tag die mündlichen Abiturprüfungen stattfanden. Das verlängerte Wochenende hatte ich auch nötig, da ich am Dienstag Geschichtsklausur schreiben sollte. Außerdem stand eine Premiere in meinem Terminkalender: Meine erste Fahrstunde. Fast alle in meinem Umfeld sind gerade dabei, ihren Führerschein zu machen, manche haben ihn sogar schon. Und auch ich möchte pünktlich zu meinem 18. Geburtstag am Ende des Jahres die Fahrerlaubnis haben. Nachdem ich alle Theoriestunden überstanden hatte und die Prüfung erfolgreich meisterte, stand der Fahrstunde nichts mehr im Wege. Um mich nicht komplett hilflos im Straßenverkehr zurechtfinden zu müssen, habe ich mit meinem Vater seit Anfang des Jahres den Verkehrsübungsplatz unsicher gemacht. Dabei blieben weder Grasflächen, Reifen noch meine Nerven unbeschädigt. Mein Vater war jedoch ein immer geduldiger Lehrer, den ich nicht aus der Ruhe brachte, egal, welche Manöver ich gefahren bin. Auch die Angst um bleibende Schäden an seinem Auto hielt sich in Grenzen. Nachdem ich also diesen geschützten und idealen Verkehrsraum kennen und lieben gelernt hatte, war der normale Straßenverkehr ein Schock für mich. Neben der Reizüberflutung musste ich auch noch die Anweisungen meines Fahrlehrers in kürzester Zeit umsetzen. Die hupenden Autos um mich herum trugen nicht gerade zur Entschärfung der Situation bei.

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