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Schülerleben live

UN Headquaters

Als wir vor dem UN-Gebäude standen, waren wir mehr als beeindruckt. Die Flaggen der verschiedenen Mitgliedsstaaten waren aufgereiht und wir selbst fühlten uns unheimlich klein vor diesem imposanten Gebäudekomplex. Doch bevor wir hinein konnten, hatten wir einen Termin für ein Briefing in der ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen.
Der deutsche Pressesprecher empfing uns und stellte uns in einem einstündigen Vortrag die UN und die Aufgaben der ständigen Vertretung Deutschlands vor. Danach konnten wir Fragen stellen. Wir informierten uns über momentane Krisengebiete, wie zum Beispiel Syrien, und über interne Schwierigkeiten der UN. So war der Sicherheitsrat ein sehr viel diskutiertes Thema und wir stellten Fragen nach Reformen. Im Aufzug nach unten begegneten wir dem obersten deutschen Vertreter. Dieser war auf dem Weg zu einem Treffen mit dem Generalsekretär Ban Ki Moon.
Nachdem wir durch die Sicherheitskontrollen durchgekommen waren, konnte die deutschsprachige Führung durch das Gebäude beginnen. Unser Guide war ein Mann aus Ghana, der viele Jahre in Wien gelebt hatte und daher deutsch sprach. Zuerst wurden wir an verschiedenen Monumenten und Kunstwerken vorbeigeführt, haben dabei zum Beispiel ein Stück der Berliner Mauer bewundert, zerstörte Gegenstände aus Nagasaki bewundert und über ein Maschinengewehr gestaunt, welches in eine Gitarre verwandelt wurde. Leider war der große Plenarsaal zu, da für die Generalversammlung im Herbst renoviert wurde. Stattdessen sahen wir den Verhandlungssaal für Wirtschaft und Soziales und den Verhandlungssaal des Sicherheitsrates. Wir waren sehr beeindruckt, denn in diesen Räumen werden weltbewegende Entscheidungen getroffen. Da das Gelände der UN internationales Gebiet ist, konnten wir uns rühmen, nicht nur in Nordamerika, sondern auf der ganzen Welt gewesen zu sein.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 21, 2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
Jul 21, 2014

Schülerleben live

Wall Street Talk

Am Morgen des ersten Tages sollten wir mehr über die Wall Street erfahren. Deshalb trafen wir den n-tv Reporter Lars Halter, der schon seit über zehn Jahren in New York lebt und auch Kolumnen und Artikel für deutsche Zeitungen schreibt. Zwar konnten wir leider nicht die Börse von innen betrachten, aber dennoch erfuhren wir viel über die journalistische Arbeit dort und über den wirtschaftlichen Aspekt. Wir saßen auf den Treppen gegenüber dem neoklassizistischen Gebäude und hörten dem Korrespondenten gebannt zu. Er erzählte uns von seinem eher ungewöhnlichen Karriereweg. Ohne ein Journalismus-Studium war er in die Vereinigten Staaten gereist und hatte mit einem Freund eine Rundreise begonnen. Spontan entschied er sich, in den Staaten zu bleiben und sich als freier Journalist zu versuchen. Durch Kontakte kam er nach New York und wurde dort Wall Street Korrespondent für n- tv.
In der sengenden Mittagshitze hörten wir ihm außerdem zu, wie er von seinem Arbeitsalltag erzählte. Dabei sprach er auch von den negativen Aspekten, mit denen er arbeiten musste. Was muss ein Journalist tun, wenn sich wochenlang nichts an der Wall Street verändert? Wie kann man die Börsenschwankungen heute erklären, wenn so viel im Hintergrund passiert? Auch betonte er die Bedeutung des Netzwerkens, auf diese Weise würden sich viele Möglichkeiten im Leben ergeben.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 17, 2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
Jul 17, 2014

Schülerleben live

Erster Eindruck von Manhattan

Nach neun Stunden Flug kamen wir endlich an. Einige Sicherheitskontrollen später durften wir unser Gepäck an uns nehmen und konnten endlich New Yorks Luft einatmen. Mit einem Shuttle-Bus fuhren wir vom Flughafen bis zu unserem Hotel, das in der Nähe der Wall Street war. Während der Fahrt gab es schon die ersten Begeisterungsstürme, als die Skyline New Yorks zu sehen war. Immer mehr begriff ich, wo ich war. Als wir die Brooklyn Bridge überquerten, fühlte ich mich wie in einem Film. Wir checkten schnell im Hotel ein und machten uns auf dem Weg, um Manhattan zu erobern. Die Gebäude schienen bis in den Himmel zu ragen, und allein die Vorstellung, hier als Fensterputzer zu arbeiten, war mehr als unangenehm.
Unser Ziel war der „seaport“. Vom Ufer des East Rivers konnte man nämlich die Brooklyn Bridge und historische Schiffe sehen. Die frei zugängliche Fläche war der perfekte Ort, um erst mal durchzuatmen und das Gesehene zu verarbeiten. Anschließend erkundeten wir weiter die Umgebung und entdeckten eine Straßenparty. Dort erfuhren wir, dass ein Festival stattgefunden hatte, und dass diese Party das Finale war. Sofort tanzten wir auf offener Straße mit und erlebten „ the American way of life“ persönlich mit. Später erfuhren wir, dass der DJ in New York sehr bekannt und renommiert war. Für einen ersten Tag ist das doch nicht schlecht, oder?

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 14, 2014
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
Jul 14, 2014