interaktiv

Schülerleben live

3-D-Drucker

Autor:
Lea

Rubrik:
orientieren

26.01.2015

Unsere Schule möchte jetzt eine MINT-Schule werden. MINT, das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Selbstverständlich gehört die passende Ausstattung zu den ersten Anschaffungen. So haben wir in den Chemie- und Physikräumen jetzt Smartboards und Dokumentenkameras, mit denen die Lehrer unterschiedlich gut umzugehen wissen. Außerdem gibt es diese technischen Wunderwerke auch in zwei Oberstufenzimmern. In der Bibliothek können wir für Internetrecherchen ab sofort iPads ausleihen.

Aber das ist noch nicht alles: In diesem Jahr habe ich Astro-Physik gewählt und erfahren, dass wir über gute Teleskope verfügen, die uns die Uni zur Verfügung stellt. Für die beiden Astronomie-Kurse ist deswegen schon lange ein nächtlicher Aufenthalt auf unserem Schuldach geplant. Nur das Wetter hat bisher nie so richtig mitgespielt. Die neueste Errungenschaft aber ist der 3-D-Drucker, den meine Mitschüler im P-Seminar „Robotik“ zusammengebastelt haben. Am Tag der offenen Tür habe ich die Ehre, den 3-D-Drucker vorzustellen, weil sich mal wieder niemand freiwillig gemeldet hat.

Auf der einen Seite könnte man sich natürlich darüber echauffieren, dass die gute alte Tafel langsam ausstirbt und die Jugendlichen auch in der Schule nur noch einen Bildschirm anstarren. Irgendwann muss man vielleicht gar nicht mehr lernen, mit der Hand zu schreiben. In Norwegen wurde ja bereits die Schreibschrift abgeschafft. Und natürlich kann sich nicht jede Schule dieses technische Equipment leisten.

Auf der anderen Seite halte ich diese Entwicklung aber für sehr zukunftsweisend. Der 3-D-Drucker wird mit großer Sicherheit weiterentwickelt und für ein breiteres Publikum verwendbar werden. Für uns jungen Leute ist es wichtig, früh auf dem Laufenden zu bleiben, damit wir technische Neuerungen verstehen und für uns nutzbar machen können.

Wir befinden uns nun mal im Zeitalter der technischen und informatischen Komplexität.

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