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Schülerleben live

Endlich 18

Seit einigen Tagen bin ich endlich volljährig! Das bringt viele neue Freiheiten mit sich – ich darf jetzt zum Beispiel wählen gehen –, aber auch neue Aufgaben. So muss ich mich ab sofort selbst um meine Finanzen kümmern und brav Kontoauszüge sammeln.

Noch habe ich nicht ganz begriffen, dass ich jetzt volljährig bin, und sehe mich auch nicht als unglaublich erwachsen. Ich hatte erwartet, dass ich mich am Morgen meines Geburtstags irgendwie anders fühlen würde, aber außer Vorfreude über meinen Ehrentag empfand ich nichts. Da ich an diesem Tag zur Schule musste, konnte ich gar nicht richtig darüber nachdenken, dass es mit der Kindheit nun endgültig vorbei ist. Natürlich kann man nicht von einem Tag auf den anderen erwachsen werden, aber der 18. Geburtstag ist doch ein großer Einschnitt. Statt mich jedoch mit diesen Grundsatzfragen zu beschäftigen, habe ich erst mal den Tag genossen – und zwar wie immer mit Geburtstagskuchen und Gabentisch. In der Schule erwarteten mich noch mehr Kuchen und Geschenke, sodass der Tag immer schöner wurde.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 27, 2015
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
Jan 27, 2015

Schülerleben live

3-D-Drucker

Unsere Schule möchte jetzt eine MINT-Schule werden. MINT, das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Selbstverständlich gehört die passende Ausstattung zu den ersten Anschaffungen. So haben wir in den Chemie- und Physikräumen jetzt Smartboards und Dokumentenkameras, mit denen die Lehrer unterschiedlich gut umzugehen wissen. Außerdem gibt es diese technischen Wunderwerke auch in zwei Oberstufenzimmern. In der Bibliothek können wir für Internetrecherchen ab sofort iPads ausleihen.

Aber das ist noch nicht alles: In diesem Jahr habe ich Astro-Physik gewählt und erfahren, dass wir über gute Teleskope verfügen, die uns die Uni zur Verfügung stellt. Für die beiden Astronomie-Kurse ist deswegen schon lange ein nächtlicher Aufenthalt auf unserem Schuldach geplant. Nur das Wetter hat bisher nie so richtig mitgespielt. Die neueste Errungenschaft aber ist der 3-D-Drucker, den meine Mitschüler im P-Seminar „Robotik“ zusammengebastelt haben. Am Tag der offenen Tür habe ich die Ehre, den 3-D-Drucker vorzustellen, weil sich mal wieder niemand freiwillig gemeldet hat.

Auf der einen Seite könnte man sich natürlich darüber echauffieren, dass die gute alte Tafel langsam ausstirbt und die Jugendlichen auch in der Schule nur noch einen Bildschirm anstarren. Irgendwann muss man vielleicht gar nicht mehr lernen, mit der Hand zu schreiben. In Norwegen wurde ja bereits die Schreibschrift abgeschafft. Und natürlich kann sich nicht jede Schule dieses technische Equipment leisten.

Auf der anderen Seite halte ich diese Entwicklung aber für sehr zukunftsweisend. Der 3-D-Drucker wird mit großer Sicherheit weiterentwickelt und für ein breiteres Publikum verwendbar werden. Für uns jungen Leute ist es wichtig, früh auf dem Laufenden zu bleiben, damit wir technische Neuerungen verstehen und für uns nutzbar machen können.

Wir befinden uns nun mal im Zeitalter der technischen und informatischen Komplexität.

Autor: Lea  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 26, 2015
Autor: Lea
Rubrik: orientieren
Jan 26, 2015

Schülerleben live

Die besseren Referate

Gleich am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien wurden wir wieder daran erinnert, dass es langsam knapp wird: Jeder Lehrer begann seine Stunde mit einer mehr oder weniger poetischen Ansprache, dass der Endspurt jetzt anfängt. Meine sehr emotionale Musiklehrerin bedankte sich herzerwärmend für so tolle Schüler, die ihr immer die Verwirklichung ihrer Chor- oder Orchester-Projekte ermöglichen. Ferner wollte sie, dass wir doch auch bitte so einen tollen Beruf ergreifen mögen, den wir von Herzen gerne machen und uns nicht nur bis zu unserer Rente abarbeiten. Ich hielt das zwar für einen sehr weiten Blick in die Zukunft, behielt ihre Worte jedoch trotzdem im Kopf.

Was uns in diesen Tagen zusätzlich an das Abitur erinnert, sind die letzten Seminararbeitspräsentation. In meinem Seminar „Sprache und Beeinflussung“ wurden sie nachmittags an den ersten drei Schultagen abgehalten. Überraschenderweise stellte ich fest, wie sich jeder einzelne so gut in sein Thema eingearbeitet hatte, dass er oder sie es mit einer solchen Begeisterung vorstellte, wie man es selten bei Referaten erlebt. Auch wenn wir dafür länger in der Schule bleiben mussten, hatten wir doch viel Spaß und tauschten uns interessiert über unsere Themen aus. Da ging es um Anglizismen in der Werbung, um geschlechterspezifische und -gerechte Sprache und Political Correctness in Kinderbüchern. Wir beschäftigten uns mit der Berichterstattung in der Presse über die Olympischen Winterspiele in Sotschi, mit der berühmten Walser-Rede über den Holocaust und mit neurolinguistischem Programmieren. Erstaunlich war, zu sehen, wie verschieden die Themen doch alle waren, obwohl sie alle etwas mit unserem Seminarthema zu tun hatten. Alles in allem halte ich das Seminar trotz oder vielleicht gerade wegen unserer strengen Lehrerin für sehr gelungen. Viele andere Seminare hatten weniger strikte Richtlinien, was die Quellenangaben, Fußnoten und Zeilenabstände anbelangte. Wir haben wirklich was gelernt dabei, auch wenn die Angst vor der alles entscheidenden Note, die wir erst in drei Wochen bekommen, groß ist.

Das Wichtigste jedoch ist: Wir haben wieder einen Schritt auf dem Weg zum Abitur geschafft!

Autor: Lea  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 20, 2015
Autor: Lea
Rubrik: orientieren
Jan 20, 2015