interaktiv

Schülerleben live

Kurze Verschnaufpause?

Autor:
Lea

Rubrik:
orientieren

13.03.2015

Der Stress kommt immer in Phasen. Vergangene Woche hatte ich zum Beispiel irre viel zu tun und vorzubereiten. Da waren zwei Klausuren und eine Kurzarbeit. Zusätzlich musste ich noch ein Deutsch-Referat fertig machen. Ich erzählte meinen Mitschülern etwas über „Die Blechtrommel“ von Günter Grass. Das Thesenblatt hierfür zu erstellen war gar nicht so einfach und raubte mir mehrere Nachmittage. Unsere Lehrerin möchte es immer sehr ausführlich haben, mit Kurzbiografie des Autors, Entstehungsgeschichte, Intention und Rezeption. Ansonsten wollte ich für die Präsentation meiner Gedanken einmal nicht auf unseren guten Freund und Helfer „PowerPoint“ vertrauen, sondern ganz altmodisch Overhead-Folien drucken. Das nimmt bei unserem Drucker viel Zeit und Geduld in Anspruch. Was den Vortrag anbelangt, bin ich in einer Deutschstunde nicht ansatzweise fertig geworden und musste am nächsten Tag weitermachen.

Zusätzlich musste ich mich in Französisch wieder mehr anstrengen. Die letzte Note war keine Glanzleistung und das Fach ist schließlich auch mein drittes schriftliches Abiturfach. In unserer Schulbibliothek, die ich vor kurzem wieder neu entdeckt habe, gibt es zwar französische Jugend-Zeitschriften, aber die letzten Ausgaben von „Le Monde“ sind leider noch von letztem Jahr. Deshalb werde ich mir wohl ab und an eine kaufen müssen. Aber ansonsten bin ich mit dem, was unsere Bibliothek zu bieten hat, sehr zufrieden. Und wenn man mal nach der einen oder anderen Information vergeblich sucht, kann man sich immer noch eines der iPads ausleihen, die dort deponiert sind.

Auch in der evangelischen Jugend, in der ich mich nebenbei engagiere, war vergangene Woche mal wieder Hochbetrieb. Und für den Führerschein muss ich so kurz vor der Prüfung auch langsam mal das Tempo anziehen.

Und dann kommt oft ganz plötzlich und unverhofft eine kleine Atempause. Da wird es Zeit, sich mal wieder mit den ganzen Arbeiten zu beschäftigen, die ich mir selber auferlegt habe: Abi-Zeitung, Abi-T-Shirts, Fotos, überhaupt erst einmal ein Logo. Für eine Freundin muss ich noch den Steckbrief schreiben, der sich natürlich mit unserem Motto „Abiversial – ein filmreifer Abgang“ beschäftigen soll. Irgenwie ist mein Kopf aber wie leergefegt, wenn es darum geht, mich einmal komplett kreativ zu betätigen. Ich hoffe, ich komme bald mal wieder dazu, etwas nur für mich zu machen.

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