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Schülerleben live

Studienfahrt nach London

Autor:
Tobias

Rubrik:
orientieren

18.10.2017

An die Schule habe ich mich nach den Sommerferien noch nicht gewöhnen können, da es bereits nach einer Woche auf Studienfahrt nach London ging. Nun bin ich fast wieder im Ferienmodus. Diese Fahrten sind an meiner Schule wie eine Abschlussfahrt und finden immer in der zweiten Schulwoche der zwölften Klasse statt. Diesmal stand neben London auch Prag, die Costa Brava oder eine sportliche Fahrt nach Frankreich in das Département Ardèche zur Wahl. Bereits im vorigen Schuljahr mussten wir uns für drei Studienfahrten entscheiden und unter diesen unseren Favoriten angeben. Für andere verlief die Zuteilung nicht so gut, ich hatte aber Glück. Da ich noch nie zuvor in London war, freute ich mich sehr darauf.
Der Tag vor unserer Abfahrt wurde allerdings von einem Terroranschlag in einer U-Bahn-Station in London überschattet. Jeder musste daraufhin von seinen Eltern einen Zettel unterschreiben lassen, der besagte, dass sie über die Ereignisse dort informiert seien. Zum Glück fuhren wir am nächsten Tag trotzdem fast vollzählig los.
Nach einer 17-stündigen Busfahrt über Luxemburg, Belgien und Frankreich kamen wir morgens um etwa 10 Uhr endlich im Hotel an. Geschlafen habe ich bis dorthin fast nicht, da wir fast alle zwei Stunden anhielten und ich dann wieder wach wurde. Ein Höhepunkt für mich war die Überfahrt mit der Fähre vom französischen Calais ins britische Dover, während dieser wir einen atemberaubend schönen Sonnenuntergang vom Außendeck beobachten konnten.
In London angekommen, stellten wir unsere Koffer in den Frühstücksraum des Hotels. Danach begannen wir gleich mit der ersten Tour durch die Hauptstadt. Wir schauten die St. Pauls Kathedrale an und liefen über die Millennium Bridge zur Tate Gallery of Modern Art. Dort konnte man kostenlos mit dem Aufzug in den obersten Stock des Gebäudes fahren und hatte einen schönen 360-Grad-Ausblick über die Metropole. So sparten wir uns den teuren Eintritt, den wir bei einer Fahrt mit dem London Eye, dem bekannten Riesenrad an der Themse, bezahlen hätten müssen. In den darauffolgenden Tagen besuchten wir unter anderem einen botanischen Garten, das Natural History Museum und machten einen Tagesausflug in die Küstenstadt Brighton.

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