interaktiv

Schülerleben live

Eine Woche in Paris

Autor:
Tobias

Rubrik:
orientieren

17.11.2017

Wie ich bereits angekündigt habe, hat man mich als Begleitperson für den jährlich stattfindenden Schüleraustausch zwischen einer Privatschule in Paris und meiner Schule ausgewählt. Gemeinsam mit einer Klassenkameradin verbringe ich nun acht Tage in Paris. Insgesamt nehmen rund 60 Achtklässler am Austausch teil, die von vier Lehrern begleitet werden. Die Hälfte der Zeit ist schon vorbei und bis jetzt hat es mir sehr gut gefallen.
Nach einer knapp zwölfstündigen Busfahrt von Süddeutschland in die französische Hauptstadt kam ich um 19.30 Uhr in dem Pariser Vorort an, in dem sich die Schule befindet. Zum Glück hatte ich schon vorher mit meiner Gastfamilie über E-Mail und WhatsApp Kontakt aufgenommen und ihnen ein Bild von mir geschickt. So konnten sie mich trotz des großen Trubels schnell finden.
Am darauffolgenden Tag gingen wir am Vormittag in die Schule und haben den Unterricht einer siebten Klasse mitverfolgt. Obwohl es sich bei der Austauschschule um eine private Schule handelt, ist die Klasse mit mehr als 30 Schülern sehr groß. Und von außen sieht die Schule um einiges schöner aus als von innen. Die Toiletten zum Beispiel lassen sich nicht richtig abschließen und es gibt weder Seife noch Tücher zum Händeabtrocknen. Nach zwei Stunden Französischunterricht hatten wir noch eine Doppelstunde Sport. Als ich das erste Mal die Sporthalle sah, bin ich wieder erschrocken, da auch diese in einem maroden Zustand ist. So blättert in der Turnhalle die Farbe von den Wänden und auf der Toilette ist die Tür zum Abschließen ausgehängt. Umso mehr freute ich mich darüber, dass wir draußen auf dem Pausenhof Sport machten.
Als dann die große Pause mit einem lauten Glockenschlag eingeläutet wurde, unterbrachen wir die Sportstunde, damit die Schüler auf dem Sportplatz ihre Pause verbringen konnten. Mittags gab es für uns ein kostenloses Essen in der Kantine. Man kann sich fast nicht vorstellen, wie laut es dort war - aber das ist auch kein Wunder bei knapp 2.000 Schülern, die hier in zwei Schichten essen.

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