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Schülerleben live

Halbzeit

Autor:
Tobias

Rubrik:
orientieren

06.02.2018

Es ist Halbzeit! Jetzt muss ich nur noch ein halbes Schuljahr in die Schule gehen, bevor ich (hoffentlich) mein Abitur in der Tasche habe. Erst vor Kurzem bekamen wir unsere Zeugnisse des dritten von insgesamt vier Halbjahren ausgehändigt. Und uns wurde sogar schon gesagt, wann der letzte Schultag sein wird, nämlich Ende Juni. Das ist vergleichsweise spät, da unsere Vorgänger bereits Anfang Juni keinen Unterricht mehr hatten. Dafür fangen unsere Abiturprüfungen erst Ende April an.
Das kommt mir noch wie eine Ewigkeit vor. Trotzdem werde ich ständig gefragt, wie es denn mit meinen Abiturvorbereitungen aussehe. „Ups, da war ja noch was“, denke ich mir daraufhin meistens. Denn fast noch niemand meiner Klassenkameraden hat schon mit dem Lernen angefangen. Und ich auch noch nicht, da ich lieber längere Zeit am Stück in den Ferien lerne und wir haben noch zwei vor dem Abitur.
Doch einige unserer Lehrer versuchen, uns stets ein schlechtes Gewissen zu machen und werfen uns vor, viel zu spät mit dem Lernen anzufangen. Wenn es nach ihnen ginge, hätten wir am besten schon vor den Weihnachtsferien mit den Vorbereitungen auf das bevorstehende Abitur begonnen.
Stress, Stress und nochmal Stress – so lässt sich zusammenfassen, wie ich zumindest die letzte Phase in der Schule wahrnehme. Aber nützt es etwas, den Schülern ständig Stress zu machen? Immerhin kam man auch zufrieden sein, dass wir es bis in die 12. Klasse geschafft haben, was bedeutet, dass wir schon viele Prüfungen erfolgreich abgelegt haben. Manche Lehrer sagen auch: „Es sind nur noch ein paar Wochen bis zum Abitur, ihr müsst euch jetzt mal anstrengen!“. Und ich sage: Es sind es ja noch fast zwei Monate.

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