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Schülerleben live

Auf zur Buchmesse Leipzig!

Am Wochenende gibt es nur zwei Gründe, früh aufzustehen: Erstens, es schneit und zweitens, die Buchmesse Leipzig findet wieder statt.
Erster Fall trat am Samstag ein: Die Welt war weiß und das mitten im März – von wegen Frühlingsanfang. Sobald Schnee liegt, holen viele Leute ihre Schlitten und Skier aus den Rumpelecken, um eine Abfahrt vom nächsten Berg zu genießen und Spaß im Schnee zu haben. An diesem Morgen bin auch ich schon früh aus dem Haus gegangen. Mein Ziel war jedoch nicht der nächste Rodelberg, sondern der Stall, wo meine Freundin mit ihrem Pferd bereits auf mich wartete. Dort gaben wir dem Begriff „Schlittenfahren“ eine andere Bedeutung, denn unseren Schlitten ließen wir vom Pferd ziehen – das gab sicherlich ein lustiges Bild ab!
Am Samstag fand ich den Schnee noch wunderschön, doch schon tags darauf hätte ich diesen verfluchen können. Denn wieder war ich früh aufgestanden, um mit einer anderen Freundin zur Buchmesse nach Leipzig zu fahren und mir unter anderem ein Autogramm vom Cartoonisten Ralph Ruthe zu holen. Er sollte bereits um elf Uhr signieren.
Zum Glück hatten wir bereits geahnt, dass der Bahnverkehr an diesem Sonntag aufgrund von Schnee und Messe nicht so reibungslos verlaufen würde. Deshalb standen wir bereits kurz nach acht Uhr, völlig verfroren am Bahnsteig. So weit, so gut. Doch in Leipzig selbst ging es nicht mehr weiter, zumindest nicht mit unserem Zug. Da alles besser ist als Stillstand, gingen wir zu Fuß zur nächsten Straßenbahn, die uns langsam aber sicher zur Messe bringen sollte. Unterwegs rannte die Zeit unerbittlich auf elf Uhr zu, sodass wir in der überfüllten Bahn schon Pläne für Autodiebstähle und Flugzeugentführungen schmiedeten.
Diese mussten wir aber doch nicht umsetzen, denn wir kamen noch bei der Messe an und schafften es noch pünktlich zur Signierstunde. Auch sonst hatte die Messe viele interessante Dinge und spannende Bücher zu bieten, sodass es uns schon fast egal war, auf welchem Weg wir die Messe erreicht haben.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 28, 2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Mar 28, 2018

Schülerleben live

Vorbereitung aufs Praktikum in Spanien

Mittlerweile hat sich einiges getan, was mein Praktikum im Sommer bei einer deutschen Zeitung in der Nähe von Alicante angeht – und ich habe sogar schon meinen Flug gebucht. Nun will ich euch auf den aktuellen Stand bringen.
Vor Kurzem fragte mich mein zukünftiger Chef, ob ich eine Krankenversicherung und eine Unfallversicherung habe, die auch im Ausland gelten würden. Mein Vater fragte bei unserer Krankenversicherung nach, welche zum Glück für ganz Europa gilt. Doch wie ist das mit der Unfallversicherung? Diese brauche ich vor allem, weil ich während meines Praktikums auch mit dem Redaktionswagen zu Terminen fahren werde.
Ich kam dann auf die Idee, im Internet nach anderen Praktikanten zu suchen, die schon bei der gleichen Zeitung waren. In einem Blog bin ich gleich fündig geworden und habe kurzerhand die Autorin per E-Mail angeschrieben. Sie meldete sich prompt zurück und schrieb mir, sie habe schon viele Praktika gemacht und das in Spanien sei „das Beste“ gewesen. Meine Vorfreude auf mein Praktikum stieg noch weiter! Doch zuvor muss ich erstmal das Abitur in weniger als einem Monat schaffen. Außerdem sagte sie mir, dass sie eine Versicherung über das EU-Programm Erasmus+ abgeschlossen hatte. Ich recherchierte daraufhin im Internet dazu und fand heraus, dass das nur für Studierende gilt – und ich bin ja noch Schüler. Wenig später fand ich zum Glück in den Unterlagen der Versicherung heraus, dass diese sogar weltweit gelte.
Ich freute mich, dieses „Problem“ gelöst zu haben, und antwortete meinem Chef. Zugleich fragte ich ihn, ab wann ich in der Dienstwohnung einziehen könnte. Diese darf ich während des Praktikums kostenlos nutzen, dafür bekomme ich keinen Lohn. Er meinte, dass es Ende Juli – wie ich bisher geplant hatte – schlecht sei, da dann die Wohnung noch von anderen Praktikanten belegt wäre. Er schlug vor, dass ich einen Flug Anfang August nach Alicante buchen solle. Da die Flüge dann aber bis zu dreimal teurer wären, entschied ich mich, einen früheren Flug bis Barcelona zu nehmen. Dann werde ich mir die Stadt und die Gegend anschauen und anschließend mit dem Zug nach Alicante fahren. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

Autor: Tobias  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 22, 2018
Autor: Tobias
Rubrik: orientieren
Mar 22, 2018

Schülerleben live

Schule vs. Fahrschule

Ein Zeitproblem kommt selten allein: Kaum kündigt sich die erste Klausur des Jahres an, wird diese sogleich von anderen Zeitfressern begleitet – der Fahrschule etwa. Die Fahrschule finde ich zwar viel interessanter und auch nützlicher als die Schule, doch wenn ich gleichzeitig für eine Klausur lernen soll, sind mir selbst die Fahrstunden lästig.
Meinen Vormittag musste ich also im Unterricht verbringen, bevor ich am Nachmittag mit dem Fahrschulauto die Straßen unsicher machen durfte. Dabei war bereits am Anfang klar, dass ich nach vier Blöcken Schule kaum noch Konzentration für die drei Fahrstunden aufbringen konnte, wenn ich im Hinterkopf die Gründung der DDR durchgehe. Irgendwann ging mir jede rote Ampel auf die Nerven, bei der ich bremsen, stehen bleiben und anfahren musste.
Ich wünschte, es gäbe eine rote Ampel für die Schule, bei welcher man für eine kurze Phase einfach die Stifte zur Seite legen und die Ordner zuschlagen kann. Dann hätte ich mich erst auf die Fahrschule konzentrieren und danach in aller Ruhe für die Klausur lernen können – und auch die Hausaufgaben hätten nicht leiden müssen.
Nachdem ich abends noch die gesamte Geschichte der DDR auswendig gelernt hatte, war es umso frustrierender, dass in der Klausur nur ein Bruchteil des gelernten Stoffes abgefragt wurde. Jetzt ist sie jedoch geschrieben und gut verstaut in der Tasche meines Lehrers, sodass ich vorfreudig auf das kommende Ereignis schauen kann: die Buchmesse in Leipzig.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 21, 2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Mar 21, 2018