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Schülerleben live

Schlimmste Klausur ever

Autor:
Tobias

Rubrik:
orientieren

05.04.2018

Zurzeit stehen bei mir die letzten Klausuren in meinen Hauptfächern an. Zum Beispiel schreibe ich schon jetzt die in Gemeinschaftskunde, weil ich in diesem Fach kein schriftliches Abitur ablegen werde.
Vor Kurzem hatten wir in Deutsch die letzte Klausur vor dem Abi. Eigentlich konnte ich mich bisher gut auf Deutschklausuren vorbereiten, da wir die drei Pflichtbücher Homo Faber, Dantons Tod und Agnes sehr ausführlich im Unterricht behandelt hatten. Doch bei dieser Klausur war alles anders: Wir mussten einen Kurzprosatext, also eine Kurzgeschichte, interpretieren. Mehr Informationen gab es vorab nicht, sodass ich nichts für die Klausur habe lernen können. Das verursachte mir ein schlechtes Gefühl und ich dachte, dass bestimmt eine Kurzgeschichte drankommen würde, die sehr schwer zu verstehen ist.
Und so war es dann auch: Wir mussten „Ein altes Blatt“ von Franz Kafka interpretieren. Verzweifelt las ich mir zum gefühlt hundertsten Mal die Kurzgeschichte durch und verstand sie trotzdem nicht. Ich blickte zu meinen Nachbarn und damit in ebenso erschrockene Gesichter. Von den zwei Schulstunden, die wir für die Klausur Zeit hatten, benötigten die meisten (so auch ich) alleine eine Stunde, bis sie ansatzweise ein paar Sätze aufschreiben konnten. Immer wieder überlegte ich, ob das wohl die schwierigste Kurzgeschichte war, die wir jemals vorgesetzt bekamen. Komischerweise verließ unser Lehrer bereits eine Viertelstunde früher den Raum, da er auf eine Fortbildung musste. Verdutzt schauten wir uns an und machten uns schnell daran, gemeinsam im Internet nach möglichen Interpretationsansätzen zu suchen. Doch die Zeit reichte nur noch dazu, festzustellen, dass keiner von uns die Geschichte richtig gedeutet hatte. Ich freue mich schon auf meine Note – das kann ja heiter werden …

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