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Schülerleben live

(Lern-)Ferien

Autor:
Tobias

Rubrik:
orientieren

11.04.2018

In weniger als zwei Wochen geht es los mit meinen Abiturprüfungen. Die ersten beiden werde ich in Deutsch und Englisch schreiben. Nun sind meine zwei Wochen Ferien fast wieder vorbei.
Doch „Ferien“ kann man dazu nicht sagen, da ich die ganze Zeit nur gelernt habe. Wenn ich kurz mal etwas anderes gemacht habe, waren meine Gedanken beim Lernen und ich bekam ein schlechtes Gewissen. Ich mache mir so kurz vor dem Abitur immer mehr Gedanken, ob ich genug gelernt habe oder noch mehr machen sollte.
In den Ferien habe ich fast nur für Mathe gelernt, da es für mich das lernaufwendigste Fach ist. Ich wusste erst gar nicht, womit ich anfangen soll, so viel Lernstoff ist das. Dann schrieb ich mir Zusammenfassungen der drei Hauptthemen Analysis, Analytische Geometrie und Stochastik auf. Die Theorie finde ich bei Mathe viel leichter, als nachher die verzwickt gestellten Textaufgaben zu lösen. Meine Lernzeit war eine Berg- und Talfahrt: Immer wieder dachte ich „jetzt kann ich es“, doch im nächsten Moment verzweifelte ich wieder an einer Aufgabe.
Mittlerweile bin ich am Ende des Übungshefts und werde mich nun um die verbleibenden Fächer kümmern: Englisch, Deutsch und Französisch. Zwar muss ich in den Sprachen nur die Pflichtlektüren noch mal lesen, doch das kostet viel Zeit. Ich frage mich, ob es nicht mehr Sinn macht, die Zusammenfassungen durchzugehen. In Englisch zum Beispiel ist der Roman „Half Broke Horses“ knapp 400 Seiten lang. Letztendlich habe ich mich dazu entschieden, nur den Lektüreschlüssel mit der Zusammenfassung durchzulesen – immerhin auch über 70 Seiten lang.

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