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Schülerleben live

Was man bedenken muss

Autor:
Laura

Rubrik:
orientieren

30.05.2018

Es ist nicht immer einfach, eine große Reise mit Pferden zu planen. Dabei ist die Suche nach Möglichkeiten, diese zu finanzieren, wahrscheinlich die größte Hürde.
Vor einer Woche war ich in Leipzig, um mich für einen Job vorzustellen. Was dabei rausgekommen ist, weiß ich leider noch nicht. Hier in der Nähe gibt es viele Unternehmen, die Ferienjobs anbieten, doch leider gibt es noch viel mehr Schüler, die einen Ferienjob suchen. Mein Plan ist es, zuerst auf Nachricht des Leipziger Unternehmens zu warten und dann gegebenenfalls nach weiteren Stellen in der Umgebung zu suchen. Doch mit jeder verstrichenen Woche rücken die Ferien näher und danach bleibt mir weniger als ein Jahr Zeit, um die Planungen abzuschließen.
Die unterschiedlichen Meinungen von Bekannten, Freunden und Verwandten erleichtern die Umsetzung dieser Reise auch nicht gerade. Vor allem im Kreis der Verwandten werden mir gerne Steine und Felsblöcke aufgezeigt, die auf unserem Weg liegen oder liegen könnten. Für die Steine habe ich Lösungen im Kopf, doch die Felsblöcke bleiben nach wie vor liegen.
Denn selbst wenn ich es schaffen sollte, mir ein eigenes Pferd zu leisten, weiß ich nicht, wie es mit diesem nach der Reise weitergehen soll. Das ist ein Punkt, der vorher unbedingt klar sein muss, schließlich handelt es sich um ein Lebewesen. Das Pferd danach zu verkaufen, fände ich treulos und falsch. Doch wenn ich es behalte, sind meine Wege künftig stark eingeschränkt. Ich brauche viel Geld, um ein Pferd zu unterhalten, doch während des Studiums kann ich dieses nicht auftreiben. Selbst wenn ich stattdessen eine Ausbildung mache und Gehalt bekomme, würde es knapp werden.
Erst wenn es für diesen großen Felsblock eine Lösung gibt, kann ich den nächsten angehen: den Pferdekauf. Doch wenn ich beide Probleme beseitigt habe, ist der Weg für ein wundervolles Jahr frei. Und kein Wort gegen die Reise – sei es von Fremden oder von der Familie – könnte ihn wieder versperren.

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