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Schülerleben live

Ein Reinfall

Es hätte mich fast verwundert, wenn in meinem Leben einmal etwas nach Plan verlaufen wäre. Denn gefühlt gehen die Dinge, die ich fest einplane, schief, währen meine spontanen Aktionen ohne Probleme funktionieren …

Schon lange vor den Ferien hatte ich jede einzelne Woche fest verplant. Ich habe mich für eine Fahrt nach Norwegen angemeldet, mir einen Job besorgt und eine Urlaubsreise mit einer Freundin geplant. Bis gestern sah es noch danach aus, als würden das die anstrengendsten, aber auch abenteuerlichsten Ferien meines Lebens werden.

Auf die Fahrt nach Norwegen traf das zumindest tatsächlich zu: Was ich dort erlebt habe werde ich wohl nie vergessen – das Frühstück an den Wasserfällen, die Gletschertour, das Baden im Fluss, die Wanderung zum Kjerag-Felsplateau …

Doch kaum näherte ich mich der Heimat, änderten sich meine Pläne unverhofft. Ich hatte mich für einen Job beworben und mir wurde gesagt, ich sei angenommen. Ich sollte nur am ersten Tag zu einem Schulungstermin erscheinen, dann könnte ich loslegen – kein Problem, oder? Heute fuhr ich also mit meinem Schülerferienticket, das ich mir extra für den Job gekauft hatte, nach Leipzig zu besagter Schulung. Dort traf ich auf elf andere Leute, die wie ich geplant hatten, dort über die Ferien zu arbeiten. Doch wir alle wurden enttäuscht: Die Schulung war nicht dafür da, uns auf den Job vorzubereiten, sondern sie stellte ein weiteres Auswahlverfahren dar. Natürlich hatten es die Unternehmer neben dieser Info außerdem für überflüssig gehalten, uns mitzuteilen, dass sie nur Personen aufnehmen wollen, die mehrere Monate Zeit zum Arbeiten haben und von diesen auch nur sehr wenige. So stehe ich heute Abend ohne Arbeit und ohne Plan wieder zu Hause.

Trotzdem war der Tag nicht verschwendet: Ich habe gelernt, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Außerdem bin ich nun vor einigen Manipulationstricks gewarnt. Und ganz ehrlich: Meine Freude über die neue Freizeit ist größer als mein Bedauern über den gescheiterten Plan.  

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 20, 2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Jul 20, 2018

Schülerleben live

Ab in den Urlaub!

Die Studienfahrt nach Wien verging viel zu schnell. Die Stadtführungen, die Freizeiten und vor allem die Besuche bei der deutschen Botschaft und der UNO-City in Wien sorgten für eine schöne, spannende Woche zu Beginn der Sommerferien. Der letzte Schultag ist nun auch schon vorbei. Ich habe endlich mein Zeugnis für die elfte Klasse bekommen und bin relativ zufrieden. Ich habe mir Mühe gegeben und alles aus mir rausgeholt. Das fühlt sich besser an, als wenn man sich sagt: „Hätte ich mehr gelernt, wäre ich besser gewesen“. Der Gedanke, dass diese Sommerferien meine letzten in der Schule sind, fühlt sich ein wenig komisch an. Doch sie sind ja nicht dafür da, um sich Sorgen über das nächste Schuljahr zu machen. Alle Bücher und Hefter werden bei mir bis zur letzten Ferienwoche unberührt in einer Ecke liegen.
In den Ferien hat neben der Arbeit und den Urlaubsreisen vor allem mein Pflegepferd den Vorrang, was mittlerweile gute Fortschritte in der Bodenarbeit gemacht hat. Bodenarbeit ist das Arbeiten mit dem Pferd, ohne es zu reiten, zum Beispiel durch das Führen an der Longe. Es freut mich immer wieder, diesem Pony beim Lernen zuzusehen, vor allem wenn sich die ersten Erfolge zeigen.
Doch jetzt geht es erst mal auf nach Norwegen! Schon seit Langem kann ich diese Reise kaum abwarten und heute ist es endlich so weit. Zunächst geht es mit zwei Kleinbussen hoch nach Dänemark und schon morgen werde ich das erste Mal in meinem Leben in Norwegen sein. Ich bin echt gespannt auf die Reise und ich freu mich schon jetzt darauf, unzählige, wunderschöne Bilder zu machen.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 11, 2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Jul 11, 2018

Schülerleben live

Studienreise nach Wien

Am Sonntag ging es endlich auf die von meiner Schule organisierte Studienfahrt nach Wien. Wir mussten uns schon früh, kurz vor sieben Uhr, an der Schule treffen, was bei den meisten die ersten Probleme verursachte: Am Sonntag fährt auf dem Dorf noch seltener ein Bus als unter der Woche.
Unsere Lehrer hatten die gute Idee, auf dem Hinweg über Prag zu fahren und dort einen Zwischenstopp einzulegen. Für mich war es das erste Mal in Prag und mir hat die Stadt sehr gefallen. Doch Prag geriet sehr schnell in Vergessenheit beim Anblick von Wien.
Wir kamen erst sehr spät dort an, sodass es schon dunkel wurde, als wir endlich in kleinen Gruppen losgehen und die Stadt erkunden konnten. Mir fielen insbesondere viele kleine Dinge auf, zum Beispiel, dass die Mülleimer mit lustigen Sprüchen verziert sind und die Ampeln nicht immer nur ein einziges Ampelmännchen anzeigten, sondern manchmal auch verliebte Paare. Am nächsten Tag stand eine Stadtrundfahrt auf dem Programm und wir konnten die schönen Häuser und zwei Schlösser bestaunen. Ein Glück, dass der Akku meiner Kamera relativ lange hielt und ich eine große Speicherkarte habe, denn am Fotografieren konnte ich kaum sparen.
Da diese Studienfahrt von unseren Deutschlehrern organisiert wurde, blieben und bleiben uns Besuche von literarischen und kulturellen Orten nicht erspart. Nachdem wir am Nachmittag eine Führung durch das Burgtheater hatten, stand am Abend noch ein Besuch der Theateraufführung „Antigone“ auf dem Programm und in den nächsten Tagen folgen weitere Führungen durch die literarische Welt Wiens. Doch ich bin mir sicher, dass es trotzdem interessant und lustig wird.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 3, 2018
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Jul 3, 2018