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Schülerleben live

Die Highlights zum Schluss

Die Mottowoche der Abiklasse ist immer lustig, aber wenn man dann selbst an der Reihe ist sich zu verkleiden, ist es noch besser. Jetzt sind wir diejenigen, die in albernen Kostümen zur Schule kommen. Nicht nur die Verkleidungen finde ich sehr lustig, sondern vor allem auch die verstörten Blicke der jüngeren Schüler. Ob wir früher auch so geguckt haben? Zwei lustige Mottos haben wir noch vor uns.
Am Mittwoch ist dann noch der Chaostag, an dem wir Spiele veranstalten und den Lehrern kleine Streiche spielen dürfen. Viele Lehrer haben sich bereits offiziell von uns verabschiedet, einige Fächer werde ich bestimmt vermissen, aber nach den meisten letzten Unterrichtsstunden bin ich eher triumphierend aus dem Raum gegangen und hab mich mit den anderen über das vorläufige Ende dieses Faches gefreut.
Ein weiteres Highlight dieser Woche war die Buchmesse in Leipzig. Da wir annahmen, dass der Zug sonntags zu den gleichen Zeiten fährt wie unter der Woche, gingen wir zur gewohnten Zeit zum Bahnhof. Der Zug kam jedoch eine halbe Stunde später als gedacht. Zum Glück kamen wir trotzdem noch rechtzeitig zur Autogrammstunde. Danach konnte das Ablaufen von fünf Hallen beginnen. Dabei sind uns tatsächlich mehrere bekannte Gesichter über den Weg gelaufen. Damit wurde das ein sehr lustiger Tag und ich freue mich darauf, nach dem tollen Wochenende noch eine lustige Schulwoche zu erleben!

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 30, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Apr 30, 2019

Schülerleben live

So geht es weiter

Nicht alle Pläne gelingen. Meine Freundin und ich hatten lange die Idee, eine Art Work und Travel zu machen. Über die Zeit haben wir diesen Plan immer wieder vereinfacht, umgeworfen und komplett neu entworfen, weil wir feststellen mussten, dass wir es einfach nicht schafften. Jedes Mal, wenn wir dachten „Der Plan ist gut! Das funktioniert auf jeden Fall!“ kamen kurz darauf alle möglichen Leute mit Pro- und Kontra-Argumenten auf uns zu. Die Gegenargumente waren uns meist egal, einige konnten wir aber nicht ignorieren. Work und Travel ohne Organisation dahinter ist schwierig – wir aber wollten uns nicht helfen lassen. Schließlich ging es uns nicht darum, viel Geld auszugeben, um schließlich irgendwo arbeiten zu dürfen. Wir wollten einfach nur Reisen und dabei Geld verdienen.
Letztendlich beschloss ich, mich zur Sicherheit für sämtliche Bereiche zu bewerben. Dabei hat mir eine Freundin einen Hof vorgeschlagen, auf dem man ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolvieren kann. Von Freitag bis Samstag war ich dort zum Vorstellungsgespräch, oder besser gesagt zum Probearbeiten. Ich hätte nie gedacht, dass es mir dort so gut gefallen würde. Zu meiner Freude erhielt ich am Samstag dann tatsächlich eine Zusage von meinem zukünftigen Arbeitsgeber. Damit sind zwar alle anderen Pläne gescheitert. Aber was zählt ist, dass dieser neue Plan eine sehr gute Alternative für mich ist. Ich hoffe, dass ich nach diesem Jahr wenigstens herausgefunden habe, ob ein Beruf mit Pferden etwas für mich ist oder eher nicht. Ich freue mich schon darauf, in meine erste eigene Wohnung zu ziehen, das erste eigene Geld zu verdienen und vor allem aber auch, viele neue Dinge zu lernen.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 10, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Apr 10, 2019

Schülerleben live

Zielgerade

Über die Ferien war es schwierig, die guten Vorsätze, was die Schule betrifft, beizubehalten. Wenn man morgens bei Sonnenschein aufwacht, ist es doch verlockender, die Zeit draußen mit den Freunden zu verbringen als vor dem Schreibtisch. Ich war oft beim Pferd, im Kino oder einfach so unterwegs. Am Sonntag vor Schulbeginn fiel mir dann wieder ein, was ich alles an Hausarbeiten zu erledigen habe, an Vorträgen ausarbeiten muss und welche Klausuren noch anstehen. Natürlich habe ich an dem Tag das Wichtigste geschafft, so dass ich am Montag einen guten Vortrag halten konnte und auch nicht ganz unvorbereitet in einer Klausur saß. Manchmal braucht man eben den Druck, dass man es nicht mehr hinauszögern kann, bevor man sich hinsetzt und etwas tut. Das funktioniert dann meistens auch. Aber das Ergebnis hätte eigentlich besser sein können, hätte man früher mit der Arbeit angefangen. Ich bin jetzt fast zwölf Jahre zur Schule gegangen und so kurz vor dem Ziel alles hängen zu lassen und nur das Nötigste in letzter Minute zu erledigen, würde mich nicht zu dem führen, was ich nach diesen zwölf Jahren erreichen könnte und auch erreichen möchte. Ich bin nicht die Einzige, die immer wieder sagt: „Ach, das kann ich auch später noch machen.“ Auf diese Weise wird jedoch niemand von uns das bestmögliche Ergebnis erreichen. Und das ist wirklich schade. Aber ist es nicht motivierend, sich vor Augen zu halten, dass es nur noch drei kurze Wochen sind, bis wir nie mehr dazu verpflichtet sind, unser Schulgebäude zu betreten und zu tun, was die Lehrer von uns verlangen? Jede Klausur, die wir jetzt schreiben, wird unsere letzte sein in diesem Fach. Alles was wir ausarbeiten wird das Letzte sein, was wir diesem Lehrer zur Bewertung in die Hände drücken. Und wenn wir unser Abitur bekommen, möchte ich sagen können, dass ich alles dafür getan habe, was ich tun konnte. Also Schluss mit den Ausreden und dem Aufschieben. Die drei Wochen werden auch vergehen und wenn ich jeden Nachmittag wieder am Schreibtisch sitzen muss, dann kann ich mich darauf freuen, dass es bald vorbei ist.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Mar 28, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
Mar 28, 2019