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Schülerleben live

Vor den Prüfungen

Die Osterferien gingen überraschend schnell vorbei. Ich habe gerade erst mein Motivationstief nach der Geschichtsprüfung überwunden und schon stehen die nächsten zwei Prüfungen vor der Tür. Am schwierigsten finde ich es, für die Deutschprüfung zu lernen. Nicht, weil der Prüfungsstoff so schwierig oder so umfangreich ist, sondern weil man nicht so recht weiß, was man überhaupt lernen muss. Als ich mich mit meinen Freunden unterhalten hatte, war schon klar, dass man sich die Bücher, die Textsorten, die Stilmittel und auch die Epochen nochmal anschauen sollte. Zu Hause dachte ich mir dann aber immer: „Die Bücher habe ich gelesen, was will ich mehr? Den Rest kann ich bereits wegen den vielen Klausuren. Und außerdem scheint draußen die Sonne.“ Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit hatte, mich mehrmals mit meinen Freunden zu treffen. Sie waren nicht unbedingt motivierter als ich, aber wir unterstützen uns gegenseitig. Zu zweit oder zu dritt macht es auch viel mehr Spaß. Für Deutsch habe ich meinem Gefühl nach genug gelernt. Und Mathe ist zum Glück noch drei Tage hin, ich habe also noch Zeit, sämtliche alten Abiturprüfungen durchzurechnen. Mehr kann ich nicht machen.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  May 31, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
May 31, 2019

Schülerleben live

Ein Fünftel geschafft

Meine erste Abiturprüfung habe ich nun hinter mir: Geschichte Leistungskurs war als Erstes an der Reihe. Ich bin froh, dass ich so zeitig mit Lernen angefangen und mich jeden Tag einem Thema gewidmet hatte. Es wäre ein Fehler gewesen, auf Lücke zu lernen, denn die Abiturprüfung war ziemlich breit gefächert. Der Vorteil dieser großen Zeitspanne für das Lernen ist, dass man sich mit allen Themen beschäftigt hat. Allerdings ist dann bis zur Prüfung auch nicht mehr alles präsent. So ging es mir jedenfalls.
Viele sind mit dem Anspruch in die Abiturprüfung gegangen, eine bestimmte Punktzahl zu erreichen. Nach der Prüfung hofften die meisten nur noch, bestanden zu haben. Mir ging es genauso. Ich hatte mir keine bestimmte Punktzahl als Ziel gesetzt, aber ich wollte natürlich ein möglichst gutes Ergebnis erzielen. Seit gestern ist es mir jedoch egal, wie wenig Punkte ich bekomme, solange ich nur bestehe. Ich habe mich zwar nach der Prüfung erstmal über die schwierigen Aufgaben aufgeregt, aber der Ärger wurde schließlich durch das Gefühl der Erleichterung verdrängt. Denn was bringt es mir, jetzt schon darüber nachzudenken? Es wird noch eine Menge Zeit vergehen, bis wir unsere Ergebnisse erfahren. Bis dahin kann ich einfach nur froh sein, dass ich Geschichte abhaken kann.
Man sollte immer nach vorne schauen und da sehe ich bereits die zwei nächsten Prüfungen, Mathe und Deutsch, auf mich zukommen. Überraschenderweise freue ich mich sogar darauf, zur Abwechslung Mathe zu lernen, nachdem ich mich wochenlang mit dem trockenem Geschichtsstoff beschäftig habe.

 

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  May 23, 2019

Schülerleben live

Ein etwas anderer Montag

So kurz vor den Abiturprüfungen verläuft unser Schulalltag nicht mehr nach dem regulären Stundenplan. Vergangenen Montag hatte ich zum Beispiel erst zum zweiten Block Unterricht und danach schon wieder Schluss. Ich hätte am Morgen also ausschlafen können, wenn ich mir nicht vorgenommen hätte, mal zur Schule zu laufen.
Statt also im Bett zu bleiben, stand ich bereits vor sechs Uhr auf, nur um kurz nach sechs Uhr das Haus zu verlassen und den 15-Kilometer langen Schulweg zu Fuß anzutreten. Im Nachbardorf angekommen gönnte ich mir spontan 20 Minuten Pause, um mit meiner Freundin auf ihren Bus zu warten und dabei noch ein Stück von ihrem Geburtstagskuchen zu essen. Trotz der Pause war ich gut im Zeitplan, ich erreichte sogar schon eine halbe Stunde eher als geplant mein Ziel. Ich schaffte die Strecke überraschend schnell und fragte mich, warum ich nicht schon mal früher auf so eine Idee gekommen war. Jedenfalls kann ich dieses Vorhaben nun abhaken – mal sehen, welche eigenartigen Ideen mir noch in den Sinn kommen.
Nach ungefähr drei Stunden Schulweg für genau 90 Minuten Unterricht konnte ich also wieder nach Hause fahren. Von da aus ging es direkt mit dem Moped zum Pferd, sodass ich schon zwei Stunden früher am Stall war als üblich. Rein theoretisch hätte ich also total viel freie Zeit, aber ein bis zwei Stunden gehen dann doch fürs Lernen drauf. Nach meinem Plan, den ich mir am Wochenende aufgestellt habe, muss ich ab heute jeden Tag genau ein Themengebiet aus dem Geschichtsunterricht durchnehmen, dann bin ich genau einen Tag vor der Prüfung damit fertig. Und was auch immer dazwischenkommt, diesen Plan werde ich einhalten!

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  May 9, 2019
Autor: Laura
Rubrik: orientieren
May 9, 2019