Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Schülerleben live

Abschlussfahrt

Unsere Abschlussfahrt ging nach Spanien – und zwar erst nach Barcelona und dann nach Calella. Wir trafen uns am Mittwoch früh, um mit dem Bus nach Berlin zu fahren und von dort einen Flieger nach Barcelona zu nehmen. Hier traten die ersten Probleme auf, da eine Schülerin den Bus nach Berlin verpasst hatte. Glücklicherweise schaffte sie es, mit dem Zug nachzukommen und rechtzeitig am Flughafen zu uns stoßen. Der nächste hatte sein Handy vergessen, wohnte aber zum Glück nicht weit entfernt, sodass der Bus unterwegs bei ihm vorbeifahren konnte.
Für mich war dieser Flug nach Barcelona mein erster Flug. Da ich nur mit Handgepäck gereist bin, musste ich beim Packen auf vieles achten. Da wir fast drei Stunden vor dem Start am Flughafen waren, mussten wir lange warten. Das Fliegen an sich war jedoch echt super, vor allem da ich einen Fensterplatz hatte und somit einen guten Blick auf die Alpen und das Mittelmeer.
Vor Ort waren wir in einem Hostel untergebracht, doch die meiste Zeit verbrachten wir unterwegs. Wir besichtigten die Sagrada Familia, den Hafen und noch einiges mehr, was sehr sehenswert war. Um von einem Ort zum nächsten zu kommen, nutzten wir das Metro-Netz. Wenn man das Prinzip einmal verstanden hat, kann man sich sehr gut zurechtfinden.
Am Samstag fuhren wir dann nach Calella, wo wir nicht weit entfernt vom Strand untergebracht waren. Das war sehr vorteilhaft, da man es bei diesen Sommertemperaturen am besten im Wasser aushält. Ich habe den Eindruck, dass die Spanier sehr viel lockerer und höflicher sind als viele Deutsche. In Calella wird man im Supermarkt wohl kaum auf einen genervten Verkäufer treffen. Trotz der Tatsache, dass niemand aus unserer Gruppe auch nur ein Wort Spanisch konnte, konnten wir lustige Unterhaltungen führen. Am Dienstag ging es schließlich zurück nach Deutschland. Dank der Klimaanlagen in den Zimmern und im Bus war mittlerweile etwa die Hälfte unserer Gruppe erkältet. Für uns heißt es jetzt also Tee trinken und hoffen, dass wir bis zum Abiball wieder gesund sind.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 24, 2019

Schülerleben live

Nach den Ergebnissen

Der lang erwartete und gefürchtete Tag der Ergebnisverkündung war endlich gekommen: Für die meisten von uns lief es besser als erwartet. Ich war von meinen Ergebnissen sogar sehr positiv überrascht. Ich musste in keine Nachprüfung gehen und ich bin mit meinem Durchschnitt mehr als zufrieden. Das viele Lernen in den vergangenen Wochen und Monaten hat sich gelohnt und keine Stunde, die ich lernend in meinem Zimmer saß, war vergeudete Zeit. Es ist ein unbeschreiblich gutes Gefühl, zu wissen, dass Abitur gut bestanden zu haben und für das nächste Jahr einen Platz für einen Freiwilligendienst zu haben.
Kaum drei Stunden, nachdem ich meine Prüfungsergebnisse erfahren hatte, saß ich bereits im Bus nach Dresden. Dort wollte ich ein paar Tage mit einer Freundin verbringen. Dieses Treffen war schon lange geplant, darum war ich sehr erleichtert, dass ich nicht noch einmal für eine Nachprüfung lernen musste. Der Kurzurlaub wäre kaum so schön geworden, wenn ich noch zusätzlich einen Taschenrechner oder ein Geschichtsbuch im Gepäck gehabt hätte. Nun konnte ich meinen kleinen Urlaub zum Glück voll und ganz genießen. Dabei ist mir aufgefallen, wie viele schöne Orte es in meiner Umgebung gibt und dass man nicht immer weit wegfahren muss, um schöne Landschaften zu sehen. Die sächsische Schweiz reichte uns beiden vollkommen aus, um entspannte Wanderungen zu machen, hier und da auf einen kleineren Felsen zu klettern oder einfach nur in einem Café zu sitzen und Eis zu essen.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 16, 2019

Schülerleben live

Zeit für Urlaub

Meine Freunde und ich sind alle 18 Jahre alt, haben ein Auto zur Verfügung und jede Menge Zeit. Die schriftlichen Prüfungen sind vorbei und es gibt nichts mehr für die Schule zu tun. Da ist ein kurzer Urlaub doch eine gute Idee, um die Wartezeit auf die Prüfungsergebnisse zu überbrücken. Am Samstag früh um fünf Uhr haben wir also Zelt, Isomatten, Schlafsäcke und Rucksäcke ins Auto gestopft, um ein paar Tage an der Ostsee zu campen. Nach etwa fünf Stunden Autofahrt erreichten wir unser Ziel bei bestem Wetter. Da wir alle nicht geübt darin sind, Zelte aufzubauen, dauerte es fast zwei Stunden bis alles an seinem Platz stand und eingeräumt war. Natürlich ging es danach sofort zum Strand, wo wir die nicht gerade geistreiche Idee hatten, ins Wasser zu rennen. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass größere Steine im Wasser liegen könnten und Verletzungsgefahr besteht. So verbrachten wir die ersten Tage leicht humpelnd. Das trübte allerdings keineswegs die gute Laune – unsere Pläne konnten wir trotzdem umsetzen, auch wenn dadurch die Wanderung am nächsten Tag etwas mehr Zeit in Anspruch nahm. Wir frühstückten zunächst am noch menschenleeren Strand, bevor wir in aller Ruhe über die Promenade schlenderten und die gemeinsame Zeit genossen. Insgesamt verbrachten wir fünf tolle Tage an der Ostsee. Die Abfahrt legten wir auf den Abend, sodass wir in der Nacht wieder die freien Autobahnen genießen konnten. Nun sind wir zwar wieder zu Hause, haben aber trotzdem noch frei. Zumindest bis wir die Prüfungsergebnisse erhalten und erfahren, ob wir noch zur Nachprüfung antreten müssen.

Autor: Laura  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 8, 2019